Drei markante Werke der spätromantischen und modernen Orchesterliteratur bringt der gebürtige US-Amerikaner und aktuelle Bad Reichenhaller Generalmusikdirektor Daniel Spaw nach Mecklenburg-Vorpommern. Den Auftakt bildet Arvo Pärts „Cantus“ für Streicher und Glocke – eine kontemplative Komposition, die der estnische Komponist im Andenken an den vor fünfzig Jahren verstorbenen Benjamin Britten schuf. Auf ausdrücklichen Wunsch der Solistin Lea Birringer folgt Dmitri Schostakowitschs 1947 entstandenes erstes Violinkonzert, das von melancholischer Innerlichkeit und virtuoser, bisweilen scharf konturierter Ironie geprägt ist. Seit seiner Uraufführung vor knapp siebzig Jahren durch den legendären Geiger David Oistrach hat es einen festen Platz im Herzen von Musikern und Zuhörern – bei der Premiere in St. Petersburg wurde das Finale auf Wunsch des Publikums gleich zweimal gespielt. Den Abschluss bildet Antonín Dvořák 1884 in London uraufgeführte siebte Sinfonie, deren dramatische Kraft gelegentlich an die Wucht der Sinfonien von Johannes Brahms erinnert.
Lea Birringer bringt Schostakowitsch ans Theater Vorpommern
Einkehr und Emphase
Geigerin Lea Birringer und Dirigent Daniel Spaw lassen in Stralsund und Greifswald mit einem Meisterwerk der Moderne aufhorchen.
© Zuzanna Specjal
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