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Bachfest Schaffhausen 2024

Bach, Cage und Crumb

Das diesjährige Bachfest Schaffhausen legt einen besonderen Fokus auf die Messvertonungen.

vonSören Ingwersen,

Was soll man lange in der Trickkiste tiefschürfender Festivalmottos graben? „Bach begeistert!“ schreibt sich das diesjährige Bachfest Schaffhausen auf die Fahne, und wer wollte allen Ernstes etwas anderes behaupten? In Schaffhausen begeistert das breite Schaffen des barocken Übervaters europäischer Kunstmusik schon seit 1946, als man mit dem allerersten Bachfest die kriegszerrüttete Gesellschaft wieder musikalisch zusammenzukitten versuchte. Alle zwei Jahre lässt man seither in der Stadt am Hochrhein Bachs Musik im Spiegel von Werken aufscheinen, die sich mit seinem Vermächtnis auseinandersetzen. So befasst sich dieses Jahr die Ukrainerin Victoria Poleva in einer Auftragskomposition mit der Thementrias Sündenfall, Tod und Erlösung in Bachs Musik, und Pianist Kai Schumacher und das Signum Saxophone Quartet verweben Bach mit Gershwin, Cage, Crumb und anderen überraschenden Namen. Zudem erklingt wieder die h-Moll-Messe, diesmal ergänzt um alle Lutherischen Messen Bachs.

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Orgelpassion
von Stina Quagebeur / Glen Tetley /
Goyo Montero

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Drei choreographische Handschriften und Ideen: In „Omelas“ fragt Stina Quagebeur berührend, ob das Glück vieler auf dem Leid eines Einzelnen beruhen darf. Glen Tetleys Klassiker „Voluntaries“ verbindet virtuos Trauer und Hoffnung. Goyo Montero erforscht in „Aurea“ die Schönheit des Goldenen Schnitts im Tanz.

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