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Bodenseefestival 2026

Des Müllers Lust

Das Bodenseefestival steht unter dem Motto „in Bewegung“ und verbindet musikalisch begleitete Wanderungen mit Auftritten ausgewählter Residenzkünstler.

vonSusanne Bánhidai,

Beim Bodenseefestival stechen dieses Jahr zwei Namen aus dem gewohnt vielfältigen Programm besonders heraus: Nicolas Altstaedt, international agierender Cellist und Festivalleiter, und das Saxofonquartett Kebyart. Ersterer wird als Artist in Residence das Festival in Friedrichshafen eröffnen und dann seine Kunst als Solist, Kammermusikpartner und mit einem Rezital in die gesamte Region tragen. Kebyart aus Barcelona kultiviert den Klang der Saxofone besonders feinsinnig und differenziert. In mehreren Konzerten stellen die vier Katalanen die Schätze aus dem vielfach noch unentdeckten Repertoire vor: Musik aus der Vergangenheit, aber auch moderne Stücke, und Originalwerke, die speziell für das Quartett geschrieben wurden, zum Beispiel von Jörg Widmann. „Es ist uns eine große Ehre, Ensemble in Residence beim Bodensee Festival zu sein und diese Region mit unserem ganz eigenen Klang zu füllen!“ 

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Klanglandschaften fürs Bodenseefestval

Passend zum Motto „in Bewegung“ locken auch Freiluftkonzerte in die Natur. Die Wanderkonzerte der Kulturwerkstatt Kammgarn und rund um die Villa Lindenhof gestaltet der Singer-Songwriter Flavian Graber mit Folklore, Spoken Word Einlagen und Eigenkompositionen. Volkslieder wie „Kein schöner Land“ und „Muss i denn zum Städtele hinaus“ erklingen vom Vokalensemble sy’zan beim Wanderkonzert „Uferklänge”, das mit einem Konzert in der Schlosskirche Friedrichshafen mit Manuel Mader an der Orgel beginnt. Die anschließende etwa 10 Kilometer lange Strecke entlang des Bodensee-Ufers verbindet Bewegung in herrlicher Natur ohne Eile mit musikalischen Höhepunkten an den weiteren Stationen in Fischbach und Immenstaad.

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