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Ebracher Musiksommer 2026

Sommer im Kloster

Mit einem jungen Geiger, virtuoser Barockmusik und der siebten Sinfonie von Anton Bruckner lockt der Ebracher Musiksommer wieder ins imposante Kloster.

vonSusanne Bánhidai,

Noch nicht einmal 2 000 Einwohner hat Ebrach heute. Dass die Marktgemeinde im oberfränkischen Landkreis Bamberg trotzdem eine Reise wert ist, liegt an dem imposanten Zisterzienserkloster, dessen Abteikirche seit 36 Jahren Spielort für Konzerte des Ebracher Musiksommers ist. Auch der Kaisersaal bietet festlichen Musikabenden den passenden Raum. Gerd Schaller, Dirigent und Gründer des Festivals, leitet drei opulente Programme mit Musik von Bach bis Bruckner, zu dem er ein besonderes Verhältnis pflegt. Als Spezialist seines Œuvres reüssierte er bereits auf mehreren Aufnahmen und Konzertpodien.

So wird der Höhepunkt der diesjährigen Ausgabe des Ebracher Musiksommers auch die Aufführung seiner siebten Sinfonie im Juli sein. Das Eröffnungskonzert ist jedoch nicht minder hörenswert, denn es gibt ein junges Geigentalent zu entdecken. Der Tscheche Jan Mráček spielt Beethovens Violinkonzert, und zwar auf einer Enrico-Rocca-Violine von 1905, die sich im Besitz des amerikanischen Geigers Oscar Shumsky befand.

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