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Hamburger Orgelsommer 2022

In sechs Kirchen tönen die Pfeifen

Beim Hamburger Orgelsommer mit seinen fast sechzig Konzerten stehen Werke von Johann Sebastian Bach und Max Reger hoch im Kurs.

vonJan-Hendrik Maier,

Mit mehr als 300 spielfähigen ­Instrumenten verfügt Hamburg über einen reichen Schatz an Orgeln. Eine gute Möglichkeit, einige repräsentative Schmuckstücke klanglich zu entdecken, bietet der „Orgel­sommer“ von Mitte Juni bis Mitte September: An sechs Tagen in der Woche finden in den fünf Hauptkirchen und im St.-Marien-Dom fast sechzig Konzerte statt, bei denen neben den jeweiligen Hausorganisten auch Gäste aus ganz Europa auftreten, darunter Daniel Roth, Hans Fagius, Daniel Bruun und Mari Fukumoto. Das kleinste Instrument mit zwölf Registern erklingt in der Taufkapelle von St. Nikolai am Klosterstern, das für sich genommen größte ist die Steinmeyer-Orgel im Michel mit ihren 86 Stimmen. Auf fast jedem Programm findet sich ein Werk von ­Johann Sebastian Bach, aber auch Max Reger und César Franck stehen dieses Jahr hoch im Kurs. Außer zeitgenössischem Repertoire von Heinz Wunderlich über Sofia Gubaidulina bis Thierry Escaich sind auch Improvisationen, etwa über Murnaus Stummfilm-Klassiker „Faust“, zu hören. Das Abschlusskonzert im Michel steht unter dem Motto „Mozart und die Orgel“.

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Unter dem Titel „Baroque Anatomy“ startet Accademia Bizantina eine Aufnahmeserie rund um die 6 Brandenburgischen Konzerte von Johann Sebastian Bach, die mit Werken anderer Komponisten kombiniert werden – im ersten Album „#5 – The Eye“ mit Georg Philipp Telemann und Carl Philipp Emanuel Bach. Es entsteht so ein musikalischer Kosmos, der die einzelnen Konzerte als Organe eines gemeinsamen Körpers imaginiert.

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