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3 Fragen an …

3 Fragen an … Klaus Maria Brandauer

Der Schauspieler Klaus Maria Brandauer ist seit geraumer Zeit auch auf der Konzertbühne zu erleben

vonMaximilian Theiss,

Herr Brandauer, als Rezitator oder Regisseur zieht es Sie immer wieder zur klassischen Musik. Wann keimte in Ihnen das Interesse für die Klassik auf?

Klaus Maria Brandauer: Eines meiner frühesten Bühnenerlebnisse war „Tosca“ in der Arena di Verona mit Franco Corelli. Ich werde das „E lucevan le stelle“ nie vergessen, so stark hat mich das schon damals beeindruckt. Ich war zehn oder zwölf Jahre alt und wie jeden Sommer mit meinen Eltern auf Italienurlaub.

In Dresden sind Sie nun mit dem GrauSchumacher Piano Duo in „Ein Sommernachtstraum“ als Sprecher zu erleben – oder als Darsteller aller Rollen, je nach Standpunkt. Stößt man da als Schauspieler nicht an seine Grenzen?

Brandauer: Für mich ist das völlig unproblematisch: Mich geht nicht nur die Figur an, die ich gerade bin, sondern auch alle anderen auf der Szene. Ich kann mir das nicht anders vorstellen. Insofern ist dies keine Herausforderung, sondern ein Geschenk.

Was können sich Schauspieler von Sängern und Sänger von Schauspielern abschauen?


Brandauer: Ich bin am liebsten dabei, wenn die Musiker nicht nur singen oder spielen, sondern zu mir sprechen. Und wenn die Schauspieler mit den Worten umgehen, als sei es Musik.

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