Brahms, Mahler und Fanny Hensel: Diese drei Hamburger Komponistengrößen prägten das blühende Musikleben der Hansestadt im 19. Jahrhundert, und alle einte die Liebe zur Musik des polnischen Komponisten Frédéric Chopin. Unter dem Motto „Hamburger Komponisten – ein Rendezvous mit Chopin“ verfolgt die diesjährige Auflage des Hamburger Chopin Festivals die musikalischen Spuren seines Namensgebers in der reichen Musikgeschichte Hamburgs, von der barocken Oper am Gänsemarkt über Brahms im Gängeviertel bis hin zum Geschwisterpaar Felix und Fanny Mendelssohn.
Der Auftakt könnte kaum vielversprechender sein: Am 13.06. eröffnet das Festival in der Laeiszhalle mit Werken von acht Hamburger Komponistinnen und Komponisten und spannt dabei einen Bogen über mehr als drei Jahrhunderte Musikgeschichte. Im Zentrum steht die Klangwelt Frédéric Chopins, deren Spuren und Resonanzen sich durch das Programm ziehen. Gemeinsam mit Festivalleiter und Pianist Hubert Rutkowski eröffnet Cellist Alexey Stadler den Abend mit einem virtuosen Salonstück Chopins. Danach entfaltet sich mit Brahms’ Regenlied-Sonate ein Werk voller Ausdruckskraft, interpretiert von Violinist Abel Tomàs Realp und Pianistin Emma Stratton.






