Wo einst der „alte Fritz“ Zuflucht vor den Sorgen der Welt suchte und dabei auch die Musiksinnigen seiner Zeit förderte, erklingen heutzutage bekannte und selten gehörte Leuchttürme des klassischen Repertoires. In den weitläufigen Anlagen der Sommerresidenz von Preußens König Friedrich II. ergründen die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci in diesem Jahr das Licht. Das lässt sich ganz im Sinne der Aufklärung zugleich als philosophisches Fundament und Naturereignis verstehen – klanglich ausgedrückt in Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“ –, als Symbol von Hoffnung und Erkenntnis wie bei Händel, aber auch als verbindendes Element der Freimaurer-Brüder Mozart, Hummel und dem vor Ort als „wohlbestallter Kammercembalist“ wirkenden Johann Christian Bach. Oder als mythologischen Sieg der Liebe über das Dunkle der Nacht wie in Glucks Vertonung der Orpheus-Erzählung, die in Potsdam in der überarbeiteten Fassung von Hector Berlioz und mit Countertenor Valer Sabadus in der Titelpartie erklingen wird.
Musikfestspiele Potsdam Sanssouci 2026
Es werde Licht!
2026 fokussieren sich die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci auf das Licht in all seinen musikalischen und philosophischen Facetten.
Festivalfenster
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