Christoph Willibald Gluck

Christoph Willibald Gluck

Christoph Willibald Gluck (*2. Juli 1714 in Erasbach; † 15. November in Wien) gilt heute aufgrund seiner Leistungen im Opernfach ab der Mitte des 18. Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Komponisten des Genres. Mit der von ihm angestoßenen, als Opernreform bekannt gewordenen Bestrebung, die Opernformen der Opera seria und der Opera buffa wieder zu ihrem Ursprung zu führen, revolutionierte er die vorab herrschenden Konventionen – zugleich beeinflusste er nachfolgende Opernkomponisten maßgeblich. Den Grundstein seiner Opernkarriere legte er nach einem erfolglosen Logik- und Mathematikstudium im Jahr 1737 in Mailand, wo er von Giovanni Battista Sammartini zum Komponisten ausgebildet wurde und mit seinen ersten, der Opera seria zugerechneten Werken bereits nach kurzer Zeit größere Erfolge feierte. Es folgte eine Kapellmeisterstelle in Wien, in deren Zeit er sich immer mehr der französischen Opéra-comique zuwandte, dazu längere Aufenthalte in Paris, um seine neuen Opernbestrebungen auch in Frankreich zu etablieren. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er zurückgezogen in Wien. Neben rund fünfzig Opern, darunter seine bekanntesten Werke „Orfeo ed Euridice“, „Iphigénie en Aulide“ und „Paride ed Elena“, hinterließ er zahlreiche Ballette, Instrumentalkompositionen und geistliche Werke.
Sonntag, 16.10.2022 18:00 Uhr Metropol Theater Bremen

Gluck: Orphée et Euridice

Julia Kirchner & Samantha Gaul (Sopran), Virgil Hartinger (Tenor), Bremer RathsChor, Bremer Barockorchester, Barocktanzensemble Hartig, Antonius Adamske (Leitung)

Samstag, 12.11.2022 20:00 Uhr Kirche Unser Lieben Frauen Bremen

Jorge Alberto Martinez, Bremer Barockorchester

Beck: Sinfonie op. 3/3, Cimarosa: Il Maestro di Capella, Jommeli: Sinfonia Es-Dur, Gluck: Suiten aus „Orfeo ed Euridice “ & „Semiramis“

Freitag, 18.11.2022 19:30 Uhr Kulturpalast Dresden

Natascha Wodin, Mitglieder der Dresdner Philharmonie

Gluck: Reigen seliger Geister, Ukrainisches Volkslied: Es blüht der Schlehdorn, Massenet: Élégie, Tschaikowsky: Valse sentimentale sowie Lesung aus Natascha Wodin: „Sie kam aus Mariupol“ (2017)

Samstag, 18.03.2023 19:30 Uhr Saarländisches Staatstheater

Gluck: Orfeo ed Euridice (Premiere)

Justus Thorau (Leitung), Abou Lagraa (Choreografie)

Samstag, 18.03.2023 20:00 Uhr Stadthalle Greifswald

Gluck: Orfeo ed Euridice (Premiere)

Pihla Terttunen (Orfeo), Franziska Ringe (Euridice), Katharina Constanti (Amore), Alexander Mayer (Leitung), Wolfgang Berthold (Regie)

Freitag, 24.03.2023 19:30 Uhr Saarländisches Staatstheater

Gluck: Orfeo ed Euridice

Justus Thorau (Leitung), Abou Lagraa (Choreografie)

Freitag, 31.03.2023 19:30 Uhr Saarländisches Staatstheater

Gluck: Orfeo ed Euridice

Justus Thorau (Leitung), Abou Lagraa (Choreografie)

Freitag, 07.04.2023 18:00 Uhr Saarländisches Staatstheater

Gluck: Orfeo ed Euridice

Justus Thorau (Leitung), Abou Lagraa (Choreografie)

Donnerstag, 13.04.2023 19:30 Uhr Saarländisches Staatstheater

Gluck: Orfeo ed Euridice

Justus Thorau (Leitung), Abou Lagraa (Choreografie)

Samstag, 22.04.2023 19:00 Uhr Theater Erfurt

Gluck: Telemaco (Premiere)

Valeria Mudra (Telemaco), Candela Gotelli (Circe), Julian Freibott (Ulisse), Evelina Liubonko (Merione), Daniela Gerstenmeyer (Asteria), Kakhaber Shavidze (Oracolo), Alexander Prior (Leitung), Thomas Thieme (Regie)

Opern-Kritik: Komische Oper Berlin – Orfeo ed Euridice

Orpheisches Zank- und Glücksmysterium

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Opern-Kritik: Staatsoper Hamburg – Orphée et Eurydice

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Rezension Samuel Mariño – Sopranista

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