© Joseph Siffred Duplessis

Christoph Willibald Gluck

Christoph Willibald Gluck

Christoph Willibald Gluck (*2. Juli 1714 in Erasbach; † 15. November in Wien) gilt heute aufgrund seiner Leistungen im Opernfach ab der Mitte des 18. Jahrhunderts als einer der bedeutendsten Komponisten des Genres. Mit der von ihm angestoßenen, als Opernreform bekannt gewordenen Bestrebung, die Opernformen der Opera seria und der Opera buffa wieder zu ihrem Ursprung zu führen, revolutionierte er die vorab herrschenden Konventionen – zugleich beeinflusste er nachfolgende Opernkomponisten maßgeblich. Den Grundstein seiner Opernkarriere legte er nach einem erfolglosen Logik- und Mathematikstudium im Jahr 1737 in Mailand, wo er von Giovanni Battista Sammartini zum Komponisten ausgebildet wurde und mit seinen ersten, der Opera seria zugerechneten Werken bereits nach kurzer Zeit größere Erfolge feierte. Es folgte eine Kapellmeisterstelle in Wien, in deren Zeit er sich immer mehr der französischen Opéra-comique zuwandte, dazu längere Aufenthalte in Paris, um seine neuen Opernbestrebungen auch in Frankreich zu etablieren. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er zurückgezogen in Wien. Neben rund fünfzig Opern, darunter seine bekanntesten Werke „Orfeo ed Euridice“, „Iphigénie en Aulide“ und „Paride ed Elena“, hinterließ er zahlreiche Ballette, Instrumentalkompositionen und geistliche Werke.

    Sonntag, 17.11.2019 18:00 Uhr Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

    Gluck: Orfeo ed Euridice

    Manfred Mayrhofer (Leitung), Stefano Giannetti (Regie)

    Samstag, 23.11.2019 19:30 Uhr Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

    Gluck: Orfeo ed Euridice

    Manfred Mayrhofer (Leitung), Stefano Giannetti (Regie)

    Dienstag, 26.11.2019 19:30 Uhr Stadttheater Aschaffenburg

    Gluck: Orpheus und Eurydike

    Walter E. Gugerbauer (Leitung), Nilufar K. Münzing (Regie)

    Sonntag, 01.12.2019 19:30 Uhr Congress-Union Celle

    Benefizkonzert für „Celler Bürger in Not“

    Theo Wiemes (Horn), Celler Kammerorchester, Eckhard Pohl (Leitung)

    Samstag, 07.12.2019 20:00 Uhr Bagno Konzertgalerie Steinfurt

    Valer Sabadus, l’arte del mondo, Werner Ehrhardt

    Caldara: Introduzione zu „La Morte d’Abel“ & Arie der Urania „Merta il propizzio“, Abel: Quel buon pastor son io, Scarlatti: Sinfonia Nr. 3 G-Dur, J. C. Bach: Arie des Adriano „Dal labbro che t’accende“, Gluck: Arie des Scitalce „Non saprei qual doppia voce“, Hasse: Marc Antonio e Cleopatra (Auszüge), Corelli/Vivaldi: Variationen über „La Follia“ d-Moll

    Sonntag, 08.12.2019 19:00 Uhr Theater Lüneburg

    Gluck: Orpheus und Eurydike

    Thomas Dorsch (Leitung), Olaf Schmidt (Regie & Choreografie)

    Sonntag, 08.12.2019 19:30 Uhr Theater Hof

    Gluck: Orpheus und Eurydike

    Walter E. Gugerbauer (Leitung), Nilufar K. Münzing (Regie)

    Sonntag, 15.12.2019 18:00 Uhr Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

    Gluck: Orfeo ed Euridice

    Manfred Mayrhofer (Leitung), Stefano Giannetti (Regie)

    Freitag, 20.12.2019 20:00 Uhr Theater Lüneburg

    Gluck: Orpheus und Eurydike

    Thomas Dorsch (Leitung), Olaf Schmidt (Regie & Choreografie)

    Samstag, 21.12.2019 20:00 Uhr Theater Lüneburg

    Gluck: Orpheus und Eurydike

    Thomas Dorsch (Leitung), Olaf Schmidt (Regie & Choreografie)

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