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3 Fragen an Antoine Monot Jr.

3 Fragen an … Antoine Monot Jr.

Im Leben von Schauspieler Antoine Monot Jr. hat die klassische Musik immer eine große Rolle gespielt.

vonRedaktion,

Ihr Vater ist Komponist und Dirigent. Welche musikalischen Kindheitserlebnisse haben Sie?

Antoine Monot Jr.: Für mich war es normal, von Schauspielern und Sängern ­umgeben zu sein, da ich bei vielen Proben und Vorstellungen hinter den Kulissen oder im Saal saß. Mein Vater hat sehr viele Operetten dirigiert, „Die schöne Helena“ habe ich sicher über hundert Mal gesehen. Auch zu Hause lief immer klassische Musik. Wir waren ein sehr künstlerischer, umtriebiger Haushalt, in dem viel musiziert wurde. Ich hatte drei Jahre lang Klavier- und Cellounterricht, bin da aber nur mäßig begabt, so dass ich beide Instrumente als Teenager beiseitegelegt habe.

Welche Beziehung haben Sie heute zu klassischer Musik?

Monot Jr.: Ich höre immer wieder klassische Musik. Ich bin auch ein Fan von La Fura dels Baus, die ich Mitte der Neunzigerjahre zum ersten Mal live erlebt habe. Mich beeindruckt, mit welcher Kraft und Energie sie an Stücke herangehen, fast schon martialisch. Das ist ja auch eine Form einer modernen Oper! Um auf Ihre Frage zurückzukommen, ich würde gerne ihre neue Produktion der „Carmina Burana sehen“. Offenbachs ­Musik gefällt mir auch außergewöhnlich gut, wahrscheinlich weil sie mir aus der Kindheit so vertraut ist.

Was ist für Sie beim Schauspielern wichtiger: der Rhythmus oder die Melodie?

Monot Jr.: Ganz klar der Rhythmus! Schauspiel ist Rhythmus, beim Spielen ist innerlich alles davon bedingt. Das geht gar nicht ohne.

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