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Anastasia Kobekina mit Deutscher Erstaufführung in Berlin

Maßgeschneiderte Klangkunst

Mit Anastasia Kobekina als Solocellistin führt das Konzerthausorchester Berlin unter Iván Fischer Bryce Dessners Cellokonzert „Trembling Earth“ erstmals in Deutschland auf.

vonJohann Buddecke,

Uraufgeführt im November letzten Jahres in Dublin vom National Symphony Orchestra Ireland unter der Leitung von André de Ridder, ist Bryce Dessners Cellokonzert „Trembling Earth“ nun erstmals in Deutschland zu erleben. Geschrieben wurde es von dem Composer in Residence des Konzerthauses Berlin eigens für die Cellistin Anastasia Kobekina, jedoch nicht im traditionellen Stil eines Cellokonzerts. Vielmehr übernimmt das Cello hier eine führende Rolle zwischen verschiedenen Abschnitten. Die mitunter zarten bis hin zu hochvirtuosen Passagen sind der 31-jährigen Solistin wie auf den Leib geschneidert.

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Von Dessner zu Bruckner

Nach der Pause erklingt Anton Bruckners siebte Sinfonie, an der er von 1881 bis 1883 arbeitete. In diese Schaffenszeit fiel der Tod Richard Wagners, dessen Musik und Persönlichkeit Bruckner tief bewunderte. Dem Andenken des verehrten Meisters setzte er im Adagio ein bewegendes musikalisches Denkmal: Die von Wagnertuben und Hörnern getragene Coda gilt als Ausdruck seiner Trauer und Verehrung. Am Pult des Konzerthausorchesters Berlin ist Dirigent Iván Fischer zu erleben.

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