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Italienischer Abend mit Sophie Dervaux und den Bremer Philharmonikern

Spontanes Zusammenspiel

Fagottistin Sophie Dervaux und die Bremer Philharmoniker zeigen die Vielfalt italienischer Musik zwischen Harmonie und Chaos.

vonJohann Buddecke,

Liebeswirren, Täuschungen und Doppelmoral prägen Gioachino Rossinis Oper „La scala di seta“, deren Ouvertüre mit hohem Tempo, feinem Witz und melodischem Reichtum eröffnet. Offen und experimentell zeigt sich hingegen Bruno Madernas „Giardino religioso“, dessen Ablauf im Zusammenspiel von Musikern und Dirigent in Echtzeit entsteht. Auf der Bühne stehen sich dabei einzelne Instrumentengruppen spiegelgleich gegenüber, die Komposition liegt in Form einzelner Blöcke vor, sodass der Dirigent aus dem Moment heraus entscheidet, welches Fragment als nächstes erklingen soll. Deutlich klassischer mutet indes Nino Rotas Fagottkonzert an, das die Solofagottistin der Wiener Philharmoniker, Sophie Dervaux, interpretiert. Das 1977 uraufgeführte Werk zeigt den italienischen Komponisten als vielseitige Persönlichkeit jenseits seines immensen Filmmusikschaffens. Zum Abschluss präsentieren die Bremer Philharmoniker unter der Leitung von Paweł Kapuła Joseph Haydns berühmte Sinfonie „mit dem Paukenschlag“.

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