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Klaus Mäkelä

Übermäßig ausladende Gesten hat Klaus Mäkelä trotz seines noch jungen Alters am Dirigierpult nicht nötig, stattdessen kommuniziert er mit den Musikern viel über die Augen. Der 1996 geborene Finne zählt zu den vielversprechendsten Dirigenten seiner Generation, welcher mit Mitte zwanzig bereits mit renommierten Klangkörpern von London über Berlin bis San Francisco zusammenarbeitet. Das Handwerk dazu hat er bei Jorma Panula an der Sibelius-Akademie in seiner Heimatstadt Helsinki gelernt, zudem studierte er dort bei Marko Ylönen auch Violoncello. Als Solist trat er mit finnischen Orchestern auf und gab Kammermusikabende beim Verbier Festival.

2017 ernannte ihn das Swedish Radio Symphony Orchestra zum jüngsten Ersten Gastdirigenten in seiner Geschichte. In den Jahren danach folgte er Einladungen des Oslo Philharmonic Orchestra, des Orchestre de Paris und des Royal Concertgebouw Orchestra – und überzeugte: 2020 trat er die Nachfolge von Vasily Petrenko als Chefdirigent in Oslo an, 2021 wählte ihn das Orchestre de Paris zu seinem Musikdirektor und im Sommer 2022 bestellte man ihn in Amsterdam zum künstlerischen Partner, wo er ab 2027 den Chefposten übernehmen soll. Mäkelä leitete vier Jahre lang das Turku Music Festival, dirigierte beim Festival d’Aix-en-Provence und gab den Auftakt zum Carl Nielsen Festival in Odense 2022.

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