Startseite » Porträts » Experimentelle Sinnsuche

Porträt Sinn-Phonietta

Experimentelle Sinnsuche

Die Sinn-Phonietta blickt aus der Zukunft in die Gegenwart.

vonIrem Çatı,

Der Name klingt zwar eher klassisch, die Musik ist es aber ganz und gar nicht. Das Orchester „Sinn-Phonietta“ beschreibt sich selbst nämlich als experimentier- und risikofreudiges Ensemble, das sich in besonderer Weise der zeit­genössisch-avantgardistischen Musik verschrieben hat. Das Konzept kommt nicht von ungefähr: Gegründet wurde die Sinn-Phonietta im letzten Jahr von der niederländischen Klarinettistin Kymia Kermani und dem nordfriesischen Trompeter Sønke Klegin, die absolute Experten auf dem Gebiet der Neuen Musik sind. Während Kermani zahlreiche Werke uraufgeführt und ersteingespielt hat, ist Klegin regelmäßig als Solotrompeter bei zeitgenössischen Kammeropern aufgetreten und hat mit Künstlern wie Aribert Reimann und Sofia Gubaidulina zusammengearbeitet.

Nach knapp einem Jahr Vorbereitungszeit steht das Ensemble jetzt also vor seinem Debüt und feiert dies mit einer kleinen Konzerttournee durch Soltau, Oldenburg und Brauchschweig. Auf dem Programm, das das Motto „Kammersymphonie reloaded – Blick aus der Zukunft“ trägt, stehen Werke von Arnold Schönberg und John Adams sowie zwei Ur- bzw. deutsche Erstaufführungen der 1988 geborenen Komponisten Damian Scholl und Lauri Supponen. In „Meme“ aus dem Jahr 2021 lässt der Finne die Oboe in immer neuen Klangkontexten aufscheinen.

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Video der Woche

Zwei Geigen, ein Cello, ein Klavier – und ein Übermaß an kreativer Energie

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Mit ihrem neuen Programm „heimat“ feiern Salut Salon das Finale einer Konzert-Trilogie: Auf „Liebe“ und „Träume“ folgt das nächste große, fast allumfassende Thema. Denn: Was genau ist das eigentlich, Heimat? Ist es ein Ort? Tradition? Ein Gefühl? Sind es die Menschen, die einen umgeben? Oder vielleicht Worte, Sprachen, Klänge? Mit der traumwandlerischen Selbstverständlichkeit, mit der die vier Musikerinnen Stücke aus allen Winkeln der Welt in diesen wunderbaren Konzert-Abend verwandeln, geben sie auch gleich ihre ganz eigene Antwort: Salut Salon sind in der Welt zu Hause – und ihre Heimat ist die Musik.

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!