Startseite » Rezensionen » Angekommen

Rezension Chiaroscuro Quartet – Beethoven: Streichquartette op. 18

Angekommen

2013 hatte das Chiaroscuro Quartet erstmals ein Beethoven-Quartett aufgenommen. Nun hat sich das Ensemble erneut an Beethoven herangetastet – mit Erfolg.

vonChristian Lahneck,

Das Leichte kann schwer sein, wenn es selbstverständlich erscheinen soll. Mozart ist dafür ein beliebter Kronzeuge, doch auch das Finale aus Beethovens erstem Quartett aus op. 18 ist ein willkommenes Beispiel. Das Chiaroscuro Quartet hat sich den ersten drei Werken aus diesem Sixpack gestellt. Bereits 2013 hatte das Ensemble erstmals ein Beethoven-Quartett aufgenommen, doch inzwischen ist man gewachsen, hat sich über Haydn und Schubert nun erneut an Beethoven herangetastet – erfolgreich. In besagtem Schlusssatz aus dem ersten Quartett klingt vieles leicht und noch nah an Haydn. Dieser Ansatz findet sich in allen drei hier vorgestellten Werken, insofern eine stringente Angelegenheit. Das Filigrane und gleichzeitig Nervöse im Finale des dritten Quartetts kommt exzellent zur Geltung. Auch im Scherzo des mittleren Quartetts wird kein Risiko gescheut. Das Chiaroscuro Quartet ist bei Beethoven angekommen.

Chiaroscuro Quartet
Chiaroscuro Quartet

Beethoven: Streichquartette op. 18 Nr. 1–3

Chiaroscuro Quartet
BIS

Auch interessant

Rezensionen

Termine

Aktuelle Rezensionen

  • „Seine Musik ist elektrisierend“
    Interview Isata Kanneh-Mason

    „Seine Musik ist elektrisierend“

    Die britische Pianistin Isata Kanneh-Mason spricht im Interview über ihre Beziehung zur Musik von Sergej Prokofjew und verrät, wie sie überhaupt zum Klavier gekommen ist.

Anzeige

Audio der Woche

SPECTRUM: Wenn Musik zum Prisma wird

Eine Hommage an die Kraft der Klänge, die das Spektrum der Seele zum Leuchten bringt.

Amazon Logo
jpc Logo

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!