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Rezension Nikolai Lugansky – Schumann: Fantasie C-Dur

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Pianist Nikolai Lugansky erweist sich als behutsamer Klangredner in drei Hauptwerken Robert Schumanns.

vonJan-Hendrik Maier,

Zu einer Klangwanderung in die poetischen Landschaften der Klaviermusik Robert Schumanns bricht Nikolai Lugansky auf. Stationen sind dabei die C-Dur-Fantasie op. 17, der Faschingsschwank aus Wien op. 26 und die Humoreske op. 20. Bereits im zerklüfteten Kopfsatz der Fantasie wird deutlich, dass Lugansky großen Wert auf die übergeordneten Strukturen legt und sich nicht im Klein-Klein der vielen eher improvisatorischen Einschübe verliert. Dazu trägt im Folgenden auch ein eher großzügiger Rubato-Einsatz bei. Energiegeladen und frisch stellt er die Szenen aus dem karnevalesken Wien in op. 26 dar, wobei insbesondere die Mittelsätze überzeugen: Die Romanze ist herrlich erzählerisch, das Scherzino von kindlicher Unschuld durchdrungen, ungestüm das Intermezzo. Luganskys Lesart der halbstündigen Humoreske ist vom steten Wechsel zwischen intimer Gesanglichkeit und zupackenden Ausbrüchen geprägt, ohne dass es je plakativ würde. Die gewählten Tempi sind vergleichsweise moderat, ein leicht pathetischer Hauch schwingt in Fantasie und Humoreske mit.

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Schumann: Fantasie C-Dur op. 17, Faschingsschwank aus Wien op. 26 & Humoreske B-Dur op. 20

Nikolai Lugansky (Klavier)
Harmonia Mundi

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