Startseite » Festivals » Sommer zwischen Brecht, Ballett und Schlosskulisse

Schweriner Schlossfestspiele 2026

Sommer zwischen Brecht, Ballett und Schlosskulisse

Die Schweriner Schlossfestspiele 2026 bringen Ballett, Musiktheater und Open-Air-Konzerte in die historische Kulisse des Schweriner Schlosses.

vonJohann Buddecke,

Die Schweriner Schlossfestspiele zählen seit Jahren zu den festen Größen im norddeutschen Kultursommer. Auch 2026 bespielt das Mecklenburgische Staatstheater vom 28. Mai bis 19. Juli wieder unterschiedliche Orte der Stadt – vom Theaterzelt bis zum Innenhof des Schweriner Schlosses – und verbindet Musiktheater, Tanz und Konzert mit der besonderen Atmosphäre historischer Spielstätten unter freiem Himmel.

Von der „Dreigroschenoper“ bis zum „klingenden Welterbe“

Im Zentrum des Programms stehen in diesem Jahr zwei Produktionen im Theaterzelt: die internationale Ballettgala „Connexion #5“ sowie Bertolt Brechts und Kurt Weills „Die Dreigroschenoper“. Unter der Leitung von Ballettdirektor Jonathan dos Santos bringt „Connexion #5“ unterschiedliche choreografische Handschriften zusammen und spannt den Bogen von klassischem Repertoire bis zu zeitgenössischen Arbeiten. Die Neuinszenierung der „Dreigroschenoper“ setzt dagegen auf ein spartenübergreifendes Musiktheaterformat zwischen Schauspiel, Orchesterklang und gesellschaftlicher Schärfe. Die musikalische Leitung liegt bei Martin Schelhaas. Bis Mitte Juli stehen insgesamt 15 Vorstellungen auf dem Spielplan.

Auch die weiteren Festivalorte öffnen sich erneut für sommerliche Konzert- und Theaterabende. Im Freilichtmuseum Schwerin-Mueß präsentiert die Fritz-Reuter-Bühne mit „Krawall in’n Häuhnerstall“ eine plattdeutsche Rockrevue als Open-Air-Produktion. Im Schlossgarten wiederum lädt das Picknickkonzert der MeckProms zu einem Konzertabend zwischen Klassik und Sommerfestival ein.

Zum Abschluss der Schlossfestspiele rückt die Mecklenburgische Staatskapelle in den Innenhof des Schweriner Schlosses. Am 18. Juli verbindet das Konzertprogramm „Klingendes Welterbe“ Werke von Wilhelm Heinrich Berwald, Georg Alois Schmitt, Alfred Kirchner und Felix Mendelssohn mit der besonderen Akustik der historischen Anlage. Einen Tag später folgt mit „Viele Stimmen – ein Klang“ ein Familienkonzert, das den Festivalabschluss bewusst generationenübergreifend gestaltet.

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Video der Woche

Saisonfinale: Le sacre du printemps

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Erleben Sie das furiose Saisonfinale des Berner Symphonieorchesters unter Chefdirigent Krzysztof Urbański! Mit Igor Strawinskys revolutionärem Meisterwerk Le sacre du printemps und George Gershwins jazzigem Concerto in F, brillant interpretiert von Starpianist Jean-Yves Thibaudet, erwartet Sie im Casino Bern ein unbändiges, energiegeladenes Klangerlebnis. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für dieses musikalische Highlight!

Festivalfenster

Ausblick auf die spannendsten Festivals

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!