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Kurt Weill

Kurt Weill

Kurt Weill (* 2. März 1900 in Dessau; † 3. April 1950 in New York City) ist heute vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Bertolt Brecht und die gemeinsam entstandenen Werke „Die Dreigroschenoper“ oder „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“ bekannt. Die Zusammenarbeit des Busoni-Schülers mit dem Schriftsteller begann 1927, als Weill die Mahagonny-Gesänge aus Brechts Gedichtband „Hauspostille“ vertonte. Nachdem die Premiere in Baden-Baden ein so großer Erfolg war, beschlossen die beiden, das Singspiel in eine Oper umzuarbeiten. Für das nächste gemeinsame Projekt, „Die Dreigroschenoper“, verarbeitete Kurt Weill Einflüsse zeitgenössischer Tanzmusik und Jazz-Elemente.
1933 musste Kurt Weill wegen seiner jüdischen Abstammung zunächst nach Frankreich fliehen und emigrierte 1935 in die USA. Dort zählte er in den 1940er Jahren zu den erfolgreichsten Komponisten am New Yorker Broadway. Zu den wichtigsten Werken in dieser Zeit gehören die Oper „Street Style“ und die musikalische Tragödie „Lost in the Stars“. Viele seiner Werke basieren auf aktuellen politischen Ereignissen und weisen Tendenzen aus Kultur und Gesellschaft auf, so auch das ebenfalls in New York entstandene Oratorium „Eternal Road“, das die Geschichte von Juden erzählt, die sich vor einem Pogrom in eine Synagoge retten.
Kurt Weill definierte den Opernbegriff neu, indem er nicht mehr Arien, sondern „Songs“ verwendete und durch ein musikalisches Konzept der Einfachheit Assoziationen mit der konventionellen Oper vermied.

    Donnerstag, 19.09.2019 20:00 Uhr Theater in Kempten

    Weill: Die Dreigroschenoper

    Willi Haselbek (Leitung), Reinhardt Friese (Regie)

    Freitag, 20.09.2019 19:00 Uhr Theater in Kempten

    Weill: Die Dreigroschenoper

    Willi Haselbek (Leitung), Reinhardt Friese (Regie)

    Freitag, 20.09.2019 19:30 Uhr Theater Krefeld

    Weill: Die Dreigroschenoper (Premiere)

    Willi Haselbek (Leitung), Helen Malkowsky (Regie)

    Samstag, 21.09.2019 20:00 Uhr World Conference Center Bonn

    Der kranke Mond

    Beethovenfest Bonn
    Donnerstag, 26.09.2019 19:30 Uhr Congress Center Villach

    Weill: Die Dreigroschenoper

    Dean Wilmington (Leitung), Lorenz Gutmann (Regie)

    Freitag, 27.09.2019 20:00 Uhr Stadthalle Reutlingen

    Flautando Köln

    Playford: Never love thee more, Palestrina: Sicut cervus desiderat, Satie: Première Gnossienne, Weill: Youkali, Telemann: Concerto a-Moll, Mozart: Zwölf Variationen über „Ah, vous dirai-je, maman“ KV 265 u. a.

    Samstag, 28.09.2019 20:00 Uhr Bagno Konzertgalerie Steinfurt

    Neuyes Bauhaus 100

    Martha Ganter (Vortrag), Mirijam Contzen (Violine), Tobias Bredohl (Klavier)

    Samstag, 05.10.2019 19:00 Uhr Fachhochschule für Finanzen Königs Wusterhausen

    Alliage Quintett

    Schlosskonzerte Königs Wusterhausen
    Dienstag, 08.10.2019 19:30 Uhr Theater Krefeld

    Weill: Die Dreigroschenoper

    Willi Haselbek (Leitung), Helen Malkowsky (Regie)

    Freitag, 11.10.2019 20:00 Uhr Tonhalle Düsseldorf

    Weill: Die sieben Todsünden

    Ute Lemper (Gesang), Hudson Shad, Kammerakademie Potsdam, Antonio Manacorda (Leitung)

    Rezension amarcord & HK Gruber – Kurt Weill

    Präzisionsfeuerwerk 2.0

    Das Leipziger Herrenquintett amarcord ist in den besten Jahren, sodass… weiter

    Deutsche Erstaufführung von Kurt Weills „Love Life“

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