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Oper Köln

Oper Köln (Staatenhaus)

Staatenhaus
Rheinparkweg 1
50679 Köln

Die Oper Köln befindet sich am Offenbachplatz in der Kölner Innenstadt. Als Teil der Bühnen der Stadt Köln steht die Oper seit September 2012 unter der Intendanz von Birgit Meyer. Die Geschichte der Institution geht auf einen Beschluss der Stadtverordneten zurück, als diese im Mai 1898 den Bau des ersten Kölner Opernhauses am Habsburgerring in Auftrag gaben. Die Eröffnung fand am 6. September 1902 mit dem dritten Akt aus „Die Meistersinger von Nürnberg“ von Richard Wagner statt. Nachdem das Gebäude im August 1943 bei einem Bombenangriff zerstört wurde, erfolgte im Juni 1955 die Grundsteinlegung des neuen Opernhauses. Die Eröffnung folgte am 18. Mai 1957. An der Oper Köln wurden zahlreiche Werke uraufgeführt, darunter Bernd Alois Zimmermanns „Die Soldaten“ und Wolfgang Fortners „Bluthochzeit“. Finanzielle Unterstützung erhält das Haus unter anderem durch den Verein „Freunde der Kölner Oper e.V.“. Zur Oper Köln gehört auch eine Kinderopern-Sparte, außerdem bietet sie breitgefächerte Education-Projekte, ein Schultheaterfestival sowie Veranstaltungen für Menschen mit Demenz an. Seit Juni 2012 wird das Opernhaus mit seinen über 1300 Plätzen umfassend saniert, die Neueröffnung ist für 2023 geplant. Als Interimsspielstätte nutzt die Oper derzeit das Staatenhaus am Rheinpark.

Nominiert zum „Publikum des Jahres 2019“: Oper Köln

„Ein Geschenk des Himmels“

Die Oper Köln steht in der Gunst des Publikums so hoch wie selten zuvor – trotz einer nervenaufreibenden Sanierungsphase. weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Tristan und Isolde

Ertrinken, Versinken in höchster Lust!

(Köln, 21.9.2019) Saisonauftakt mit wahren Wagnerwonnen: Heldentenor Peter Seiffert und GMD François-Xavier Roth begeistern mit einer so noch nicht gehörten Lesart der grandiosen Partitur. weiter

Jacques Offenbach Jahr 2019

„Yes, We Cancan“

Mit seinem Sinn für Humor und Satire begründete Jacques Offenbach gleich ein ganzes Genre. 2019 jährt sich der Geburtstag des in Köln geborenen Komponisten zum 200. Mal. weiter

Opern-Kritik: Oper-Köln – Die Soldaten

Poesie eines Albtraums

(Köln, 29.4.2018) François-Xavier Roth demonstriert mustergültig, wie berückend der Bruitismus des Bernd Alois Zimmermann in seinem Opus Magnum heute klingen kann weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Kunst muss (zu weit gehen) oder Der Engel der schwieg

Für ein neues Böll-Bild

(Köln, 9.12.2017) Helmut Oehring und Stefanie Wördemann sowie das Ensemble Musikfabrik umspielen Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll musiktheatralisch weiter

Oper Köln: „Ring des Nibelungen“ für Kinder

Wagner – jugendfrei

Brudermord, Inzest und strafende Götter – wie will man den „Ring des Nibelungen“ kindgerecht aufarbeiten? Die Oper Köln macht einen Vorschlag weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Tannhäuser

Huren und Heilige

(Köln, 24.9.2017) Patrick Kinmonth bebildert Wagner auf der Breitwandbühne, François-Xavier Roth dirigiert die Musik eines feinfühlig französischen Erotikers weiter

Opern-Kritik: Le Nozze di Figaro – Oper Köln

Prima la Musica?

(Köln, 21.5.2017) François-Xavier Roth entfacht ein wahres Wunder an Musizierfreude, doch Emanuelle Bastet weiß sie in ihrer Inszenierung nicht zu nutzen weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Turandot

Hörenswertes Spektakel

(Köln, 2.4.2017) Lydia Steier inszeniert Puccini doppelbödig und kunterbunt, auch Claude Schnitzler lässt am Pult keinen Effekt aus weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Falstaff

Hochgenuss aus einem Guss

(Köln, 30.10.2016) Regisseur Dietrich W. Hilsdorf und Dirigent Will Humburg heben Verdis größte Genietat auf den Gipfel der Lebendigkeit weiter

Opern-Kritik: Köln – Die spanische Stunde / Das Kind und der Zauberspuk

Statement für die Moderne

(Köln, 25.9.2016) Ungewöhnliche Spielzeiteröffnung mit Ravel, den François-Xavier Roth vor allem als progressiven Komponisten zeigt weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – LUCIA DI LAMMERMOOR

Belcanto-Blindflug

(Köln, 12.6.2016) Eine großartige Rollendebütantin triumphiert bei Donizetti über eine allzu ambitionierte Regisseurin weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – DIE EROBERUNG VON MEXICO

Im idealen Klangraum

(Köln, 5.5.2016) Peter Konwitschny hört in seiner berserkerhaften Interpretation höchst genau auf die Musik von Wolfgang Rihm weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Don Giovanni

Nacht und Schnee

(Köln, 5.3.2016) Mozarts Oper aller Opern in ungewohnter Optik – und als Orchesterereignis eines Meisterdirigenten weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Jeanne d'Arc

Schritte im Schutt

(Köln, 14.2.2016) Ein musikalischer Hochgenuss – Lothar Zagrosek dirigiert, Tatjana Gürbaca inszeniert Walter Braunfels weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Benvenuto Cellini

Déjà-vu am Rhein

(Köln, 15.11.2015) Das katalanische Künstlerkollektiv „La fura dels Baus“ bebildert Berlioz weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Il Prigioniero / Ekklesiastische Aktion

Dialektik der Hoffnungslosigkeit

(Köln, 27.3.2015) Mit Luigi Dallapiccola und Bernd Alois Zimmermann begegnen sich zwei Solitäre des 20. Jahrhunderts auf Augenhöhe weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Solaris

Gedämpfte Visionen

(Köln, 2.11.2014) Starke Atmosphäre, frische Stimmen: Deutsche Erstaufführung von Detlev Glanerts Science-Fiction-Oper weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Leucippo

Sanfte Reize

(Köln, 2.10.2014) Großeinsatz für Hasses Musik: Concerto Köln, ein gefeiertes Sängerensemble und Regisseurin Tajana Gürbaca dienen dem Barockmeister weiter

Opern-Kritik: Oper Köln – Der Freischütz

Gleichgewichtsstörungen

(Köln, 12.4.2014) Der szenische Zugriff des lettischen Regisseurs Viestur Kairish auf Webers Freischütz provoziert ein Buh-Gewitter weiter

Dienstag, 07.04.2020 19:30 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)

Puccini: Turandot (abgesagt)

Anna Smirnova (Turandot), Alexander Fedin (Altoum), Nikolay Didenko (Timur), Christoph Gedschold (Leitung), Lydia Steier (Regie)

Samstag, 11.04.2020 19:30 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)

Puccini: Turandot (abgesagt)

Anna Smirnova (Turandot), Alexander Fedin (Altoum), Nikolay Didenko (Timur), Christoph Gedschold (Leitung), Lydia Steier (Regie)

Sonntag, 12.04.2020 15:00 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)
Montag, 13.04.2020 16:00 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)

Puccini: Turandot (abgesagt)

Anna Smirnova (Turandot), Alexander Fedin (Altoum), Nikolay Didenko (Timur), Christoph Gedschold (Leitung), Lydia Steier (Regie)

Samstag, 18.04.2020 18:00 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)
Sonntag, 19.04.2020 18:00 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)

Purcell: Miranda (Premiere)

Adriana Bastidas-Gamboa (Miranda), Alastair Miles (Prospero), Emily Hindrichs (Anna), Ed Lyon (Ferdinand), George Petrou (Leitung), Katie Mitchell (Regie)

Donnerstag, 23.04.2020 19:30 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)

Purcell: Miranda

Adriana Bastidas-Gamboa (Miranda), Alastair Miles (Prospero), Emily Hindrichs (Anna), Ed Lyon (Ferdinand), George Petrou (Leitung), Katie Mitchell (Regie)

Samstag, 25.04.2020 19:30 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)

Purcell: Miranda

Adriana Bastidas-Gamboa (Miranda), Alastair Miles (Prospero), Emily Hindrichs (Anna), Ed Lyon (Ferdinand), George Petrou (Leitung), Katie Mitchell (Regie)

Sonntag, 26.04.2020 16:00 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)

J. Strauss: Die Fledermaus

Paul Armin Edelmann (Gabriel Von Eisenstein), Natalie Karl (Rosalinde), Bjarni Thor Kristinsson/Oliver Zwarg (Frank), Kangmin Justin Kim (Prinz Orlofsky), Alfred Eschwé (Leitung), Petra Luisa Meyer (Regie)

Mittwoch, 29.04.2020 19:30 Uhr Oper Köln (Staatenhaus)

Purcell: Miranda

Adriana Bastidas-Gamboa (Miranda), Alastair Miles (Prospero), Emily Hindrichs (Anna), Ed Lyon (Ferdinand), George Petrou (Leitung), Katie Mitchell (Regie)