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Jan Willem de Vriend

Jan Willem de Vriend fing bereits während seines Violinstudiums in Amsterdam und Den Haag an, Opern von Johann Strauss oder Kurt Weill zu dirigieren. 1982 verließ der 1962 geborene Niederländer zunächst die Opernwelt und gründete das Combattimento Consort Amsterdam, mit dem er für zahlreiche Aufnahmen von der Presse hochgelobt wurde. Unter Berücksichtigung der historischen Aufführungspraxis widmet sich das Ensemble der Musik der Renaissance und dem Barock – verwendet dabei allerdings moderner Instrumente.
Mit dem Orchester widmete sich de Vriend 24 Jahre lang fast ausschließlich der Alten Musik, bis er in der Saison 2006/07 zum Chefdirigenten des Netherlands Symphony Orchestra ernannt wurde und sein Repertoire um Werke aus anderen Epochen erweiterte. Seitdem ist Jan Willem de Vriend vor allem bekannt für die Wiederentdeckung fast vergessener Werke, wie der Urfassung von Mahlers erster Sinfonie oder der Oper „Rosamunde“ von Anton Schweitzer.
Als Gastdirigent stand Jan Willem de Vriend unter anderen mit der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Zürcher Tonhalle-Orchester und dem Konzerthausorchester Berlin auf internationalen Konzertbühnen.

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