Es klingt wie der Auftakt eines revolutionären Studentenbundes: Am Abend des 17. Juni 1926 gründete Friedrich Rabenschlag in seinem Studentenzimmer im Leipziger Bachviertel, in der zweiten Etage des Hauses Moschelesstraße 11, den Madrigalkreis Leipziger Studenten. Tatsächlich markiert dieses Datum die Geburtsstunde des Leipziger Universitätschors, dessen Bestehen sich nun zum hundertsten Mal jährt. Seinen heutigen Namen trägt der Chor seit dem Zusammenschluss mit dem Chor der Universitätskirche St. Pauli im Jahr 1938. Seitdem hat sich das Profil weiter geschärft – sowohl in der Pflege der Bach-Tradition als auch in der Entdeckung zeitgenössischer Werke.
Festkonzert 100 Jahre Leipziger Universitätschor.
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„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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