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Fabrice Bollon bringt französische Werke nach Halle

Staatskapelle Halle blickt nach Frankreich

Fabrice Bollon dirigiert Werke aus der Revolutionszeit von Gluck, Boieldieu und Mehúl.

vonRoland H. Dippel,

Französische Werke spielten im Repertoire der Staatskapelle Halle bisher eine eher periphere Rolle. Das wird unter Generalmusikdirektor Fabrice Bollon wahrscheinlich anders. Dieser hatte in Freiburg mit Sinfonien von Albéric Magnard und César Francks Oper „Hulda“ hohe Maßstäbe gesetzt und begann seine Amtszeit in Halle mit Gounods Publikumsliebling „Faust“. In der auch an Orten wie Thalbürgel und Merseburg stattfindenden Reihe „Klassik Plus“ stellt Bollon französische Werke von der Schwelle des 18. zum 19. Jahrhundert vor.

Am Beginn steht die Ouvertüre zu Christoph Willibald Glucks heroischem Drama „Armide“. Ètienne-Nicolas Méhul war bei Ausbruch der Französischen Revolution gerade 26 Jahre alt und erlebte wie Cherubini nach dieser eine steile Komponistenkarriere. Es erklingt Méhuls erste Sinfonie in g-Moll (1808). Das Konzert für Harfe und Orchester in C-Dur von Francois-Adrien Boieldieu, dem Komponist der früher viel gespielten Oper „La dame blanche“, gehört zu den zeitlosen Evergreens. Die Solistin Ursula Heins ist seit 2006 Mitglied der Staatskapelle Halle und doziert an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

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