Vor sieben Jahren inszenierte sie „Un ballo in maschera“ an der Oper Halle, nun kehrt Isabel Ostermann mit „La traviata“ zu Verdi und nach München zurück, wo sie zuletzt die Uraufführung von Lucia Ronchettis „Searching für Zenobia“ zur Eröffnung der Münchner Biennale 2024 auf die Bühne brachte. Kurz darauf hat die damals 49-Jährige ihren Posten als Operndirektorin und stellvertretende Intendantin am Staatstheater ihrer Geburtsstadt Braunschweig vorzeitig aufgegeben, um sich als freie Regisseurin ganz auf ihre eigenen künstlerischen Projekte zu konzentrieren. Frei wie ein Vogel geht auch die Pariser Kurtisane Violetta Valéry in „La traviata“ ihrem Geschäft nach – bis sie Alfredo Germont und mit ihm die Liebe kennenlernt. Doch der Standesunterschied zerstört das junge Glück.
Verdi: La traviata
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