Für ihr zweites Sinfoniekonzert haben die Brandenburger Symphoniker unter Chefdirigent Andreas Spering den ungewöhnlichen Titel „Vergnügte Suiten“ gewählt. Das Vergnügte steuert Bachs Kantate „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“ bei; die Suiten stammen von Reger und Strawinsky. Eine inhaltliche Verbindung schafft zudem Regers Aria „O Mensch, bewein dein’ Sünde groß“ nach dem Choralvorspiel BWV 622 von Bach. Als Solistin der 1726 entstandenen Kantate kann die schwedische Mezzosopranistin Ann Hallenberg brillieren, die nicht nur regelmäßig an Opernhäusern wie der Mailänder Scala, der Opéra National Paris, der Bayerischen oder der Berliner Staatsoper zu Gast, sondern auch auf den Konzertpodien Europas wie Nordamerikas gefragt ist. Der Kantatentext von Georg Christian Lehms beschreibt die Welt als „Sündenhaus“, beschwört „des Satans Bild“ nebst „Ottergift“ und „Höllensünden“ – und schließt gleichsam folgerichtig: „Mir ekelt mehr zu leben, Drum nimm mich, Jesu, hin!“ Wie Bach daraus himmlische Musik macht, ist im Brandenburger Theater zu erleben.
So., 19. April 2026
Konzert
So., 19. April 2026 10:00 Uhr
Musik in Kirchen
Langlais: Missa in simplicitate
Paula Rein (Mezzosopran), Christian Weiherer (Orgel)
So., 19. April 2026 10:30 Uhr
Konzert
So., 19. April 2026 10:30 Uhr
Konzert
Patricia Nolz, Wiener KammerOrchester, Jan Willem de Vriend
Rameau: Suite „Les Boréades“, Mozart: Parto, parto, ma tu ben mio aus „La clemenza di Tito“ KV 621, Locatelli: Concerto grosso Es-Dur op. 7/6 „Il pianto d’Arianna“, Haydn: Berenice, che fai Hob. XXIV:10
So., 19. April 2026 11:00 Uhr
Konzert
Hibiki Oshima, Kostas Malamis, Yitong Guo, Christine Hu, Hannes Biermann, Michael Dorner
Sydeman: Trio, Glinka: Klaviersextett Es-Dur, Stallcop: Fuego, Weingartner: Klaviersextett e-Moll op. 33





