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Dirigentin Anu Tali am Pult des Bundesjugendorchesters

Bundesjugendorchester treibt es bunt

Das Bundesjugendorchester entdeckt mit Gastdirigentin Anu Tali bekannte und unbekannte Werke von Mendelssohn, Sibelius und Strawinsky.

vonRedaktion,

Das Bundesjugendorchester vereint die besten Instrumentalisten Deutschlands und lockt auf seiner Tour mit einem „schönen Zwischenfall der deutschen Musik“. So nannte Friedrich Nietzsche das Violinkonzert ­e-Moll von Felix Mendelssohn, der hier auf große Virtuosenposen verzichtet und noch einmal den Geist der Klassik aufleben lässt. Der niederländisch-amerikanische Geiger Stephen Waarts wird die träumerischen Linien dieses beliebten Werks mit der ihm eigenen poetischen musikalischen Stimme nachzeichnen. Einen poetischen Hintergrund haben auch die drei anderen Werke, durch die die Estin Anu Tali die jungen Musikerinnen und Musiker des Bundesjugendorchesters an diesem Vormittag führt: Sibelius’ packendes Tonpoem „Pohjolas Tochter“, Mendelssohns dramatische Ouvertüre zu seinem Chorwerk „Athalia“, in dem romantische Gefühlstiefe und barocke Formstrenge nahtlos ineinander übergehen, und Strawinskys farbenprächtige Ballett-Suite „Der Feuervogel“, die von einem jungen Prinzen erzählt, der mithilfe einer magischen Feder sein Liebeglück findet.

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