Was haben Geige, Orgel und Schlagzeug gemeinsam? Nicht viel, mag man denken. Jedoch wurden sie alle in den zurückliegenden Jahren zum „Instrument des Jahres“ gekürt. 2023 nun steht die Mandoline im Fokus – im Kernrepertoire der klassischen Musik eher ein sympathisches Irrlicht. Historisch gesehen tun sich jedoch reizvolle Geschichten auf, wenn man etwas genauer hinschaut. So erlebte das kleine Instrument, das seinen Ursprung in Neapel hat, im Barock geradezu einen Hype, als um 1700 vermehrt Mandolinen-Solisten in Erscheinung traten, die bei ihren Reisen durch ganz Europa begeistert empfangen wurden. Einer der berühmtesten Komponisten der Epoche war Domenico Scarlatti, der neben seinen über fünfhundert Klaviersonaten auch sechs Sonaten für „mandolino e cimbalo“ komponierte. Das Trio Capriccioso, das aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus besteht, wird mit einer dieser Sonaten seine musikalische Reise durch Europa beginnen.
Do., 18. Juni 2026 10:00 Uhr
Konzert
Schubert: Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große C-Dur Sinfonie“ (Auszüge)
Wiener Symphoniker, Petr Popelka (Leitung), Petra Linecker (Moderation)
Do., 18. Juni 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Emil & Emily
Ludwigsburger Schlossfestspiele
Do., 18. Juni 2026 11:30 Uhr
Kinder & Jugend
Do., 18. Juni 2026 12:15 Uhr
Konzert
Tonhalle-Orchester Zürich, Paavo Järvi
Schumann: Sinfonie Nr. 1 B-Dur op. 38 „Frühlingssinfonie“
Do., 18. Juni 2026 12:30 Uhr
Konzert
Bruckner Orchester Linz, Markus Poschner
Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21 (Auszüge)








