Was haben Geige, Orgel und Schlagzeug gemeinsam? Nicht viel, mag man denken. Jedoch wurden sie alle in den zurückliegenden Jahren zum „Instrument des Jahres“ gekürt. 2023 nun steht die Mandoline im Fokus – im Kernrepertoire der klassischen Musik eher ein sympathisches Irrlicht. Historisch gesehen tun sich jedoch reizvolle Geschichten auf, wenn man etwas genauer hinschaut. So erlebte das kleine Instrument, das seinen Ursprung in Neapel hat, im Barock geradezu einen Hype, als um 1700 vermehrt Mandolinen-Solisten in Erscheinung traten, die bei ihren Reisen durch ganz Europa begeistert empfangen wurden. Einer der berühmtesten Komponisten der Epoche war Domenico Scarlatti, der neben seinen über fünfhundert Klaviersonaten auch sechs Sonaten für „mandolino e cimbalo“ komponierte. Das Trio Capriccioso, das aus Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters des Staatstheaters Cottbus besteht, wird mit einer dieser Sonaten seine musikalische Reise durch Europa beginnen.
Termintipp
Mi., 13. Mai 2026
Musiktheater
Donizetti: L’elisir d’amore
Pretty Yende (Adina), Xabier Anduaga (Nemorino), Leonardo Neiva (Belcore), Peter Kálmán (Doktor Dulcamara), Antonino Fogliani (Leitung), Otto Schenk (Regie)
Mi., 13. Mai 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Saint-Saëns: Karneval der Tiere
Mitglieder des Philharmonischen Orchester Erfurt, Stefano Cascioli (Leitung)
Mi., 13. Mai 2026 12:00 Uhr
Konzert
Mi., 13. Mai 2026 12:30 Uhr
Konzert
Gabriel Meloni, Michael Dangl
Skrjabin: Vers la flamme. Poème op. 72, Mahler: Adagietto aus Sinfonie Nr. 5, Tschaikowsky/Volodos: Kolibel’naja pesn‘ j burju „Wiegenlied im Sturm“ op. 54/10, Schostakowitsch: 24 Präludien op. 34 (Auswahl), Lesung aus Mann: Buddenbrooks „Im Reich der Gedanken“
Mi., 13. Mai 2026 12:30 Uhr
Musik in Kirchen






