Startseite » Festivals » Im Zeichen Indiens

Festival „Eigenzeit“ Duisburg 2026

Im Zeichen Indiens

Das in Duisburg beheimatete Festival „Eigenzeit – Musik von Jetzt“ widmet sich indischer Kultur und Musik.

vonJohann Buddecke,

Inspiriert von der Idee der kulturellen Synthese des indischen Universalgelehrten Rabindranath Tagores verbindet das Festival „Eigenzeit – Musik von Jetzt“ klassische und zeitgenössische Klänge, Film, Kunst und Kulinarik an zahlreichen Orten innerhalb Duisburgs. Mit einem interdisziplinären Programm lädt die Reihe dazu ein, die Vielfalt und kulturelle Tiefe des Subkontinents kennenzulernen. Neben Musik umfasst das Festival auch Beiträge aus Bildender Kunst, Film und Kulinarik.

Den Auftakt gestaltet die Odissi-Tänzerin Bijayini Satpathy. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der „Tagore Song Night“, die sich dem Rabindrasangeet widmet und Tagores musikalisches Schaffen in den Mittelpunkt stellt. Zudem ist die südindische Violinistin Kala Ramnath gemeinsam mit den Duisburger Philharmonikern zu erleben. Parvathy Baul bringt die Tradition der Baul-Musik mit einer Verbindung aus Gesang, Tanz und Erzählkunst auf die Bühne.

Weitere Programmpunkte bei „Eigenzeit – Musik von Jetzt“ reichen von einem Konzertprojekt mit dem Mandolinisten Avi Avital und dem Aris Quartett, das sich transkulturell mit Tagores Musik auseinandersetzt, bis hin zu klassischen indischen Formaten wie einer Sitar-Sarod-Jugalbandi. Auch ein Auftritt der Percussionisten Bickram Ghosh und Patri Satish Kumar, der in eine Hommage an Ravi Shankar mündet, ist Teil des Festivals. Ergänzt wird das musikalische Programm durch eine Tango-Milonga.

Auch interessant

Rezensionen

Anzeige

Video der Woche

Zwei Geigen, ein Cello, ein Klavier – und ein Übermaß an kreativer Energie

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Mit ihrem neuen Programm „heimat“ feiern Salut Salon das Finale einer Konzert-Trilogie: Auf „Liebe“ und „Träume“ folgt das nächste große, fast allumfassende Thema. Denn: Was genau ist das eigentlich, Heimat? Ist es ein Ort? Tradition? Ein Gefühl? Sind es die Menschen, die einen umgeben? Oder vielleicht Worte, Sprachen, Klänge? Mit der traumwandlerischen Selbstverständlichkeit, mit der die vier Musikerinnen Stücke aus allen Winkeln der Welt in diesen wunderbaren Konzert-Abend verwandeln, geben sie auch gleich ihre ganz eigene Antwort: Salut Salon sind in der Welt zu Hause – und ihre Heimat ist die Musik.

Festivalfenster

Ausblick auf die spannendsten Festivals

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!