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Mercatorhalle: Avi Avital beim Festival Eigenzeit Duisburg

Indiens allumfassender Geist

Alle Ohren richten sich beim Duisburger „Eigenzeit-Festival“ auf die Klänge Indiens – und auf die Mandoline und ihren Advokaten Avi Avital.

vonSusanne Bánhidai,

In Duisburg schaut man innerhalb des „Eigenzeit-Festivals“ auf Indien – ein Land, dessen Musik selten auf Konzertpodien zu finden ist. Kuratorin Kamalini Mukherji ermöglicht musikalische Begegnungen mit Stars ihrer Heimat und wirkt beim Abschlusskonzert des Festivals als Sängerin mit. Zusammen mit dem Artist in Residence der Duisburger Philharmoniker Avi Avital, dem Aris Quartett und Instrumentalisten der indischen Musikwelt feiert sie einen Abend lang die transkulturelle Freundschaft. Eine wichtige Inspiration für das Festival ist der indische Universalgelehrte Rabindranath Tagore, der 1913 mit dem Literaturnobelpreis geehrt wurde – als erster Preisträger des asiatischen Kontinents. Seine Lieder treten in den Dialog mit Musik anderer Kulturkreise, so dass hier außergewöhnliche musikalische, vielleicht auch spirituelle, Begegnungen zu erwarten sind. Ein weiterer Höhepunkt des Programms wird das Stück „Cymbeline“ sein, das David Bruce für ein Streichquartett und eine Mandoline komponiert hat, eines der markantesten Werke im reichen Repertoire von Mandolinen-Star Avi Avital.

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