Was haben eine spanische Geigerin und tanzende Linien gemeinsam? Bei den traditionsreichen Ludwigsburger Schlossfestspielen mit ihren über 90 Veranstaltungen lautet die Antwort: Bewegung. María Dueñas ist 23 Jahre alt und spielt, als hätte sie bereits mehrere Leben auf der Bühne verbracht. Gemeinsam mit dem European Union Youth Orchestra wird Brahms’ Violinkonzert zum lebendigen Dialog. María Dueñas selbst ist aus diesem Umfeld hervorgegangen und kehrt nun gewissermaßen als Mentorin und Inspiration zurück. Parallel dazu zeigt eine Ausstellung in der Porzellanmanufaktur Werke des Düsseldorfer Malers Hann Trier. Inspiriert von kolumbianischen Tänzen entwickelte er einen Malstil, bei dem Linien über die Leinwand zu fließen scheinen – fast, als würde der Pinsel selbst tanzen. Mit dem Tanzstück „Afanador“ des spanischen Choreografen Marcos Morau, der mit dem Ballet Nacional de España nach Ludwigsburg kommt, schließt sich der Kreis: Dort legt Morau dem kolumbianischen Fotografen Ruvén Afanador eine getanzte Hommage zu Füßen, der in seinen Fotografien den Flamenco als zeitlose Schönheit zu porträtieren verstand.
Ludwigsburger Schlossfestspiele 2026
Hispanische Perspektiven
In seinem reichhaltigen Festivalportfolio setzen die Ludwigsburger Schlossfestspiele 2026 einen Schwerpunkt auf spanisch-lateinamerikanische Wechselwirkungen.
© Christoph Koestlin
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
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„Musik muss uns aus der Komfortzone holen“
Stargeigerin Anne-Sophie Mutter feiert ihr 50. Bühnenjubiläum unter anderem mit Aufnahmen zeitgenössischer Werke.
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