Im Rahmen des Heidelberger Frühlings lockt das Liedfestival eine Woche lang mit hochkarätigen Stimmen. Renommierte Künstler wie Thomas Hampson, der seit zwanzig Jahren Nachwuchsarbeit in Heidelberg leistet, und Julian Prégardien, der von jeher ein festes Standbein in der Kammermusik hat, sind hier ebenso zu erleben wie junge Sängerinnen und Sänger, die im Rahmen der Liedakademie und der Debütkonzerte auftreten. In diesem Jahr richtet das Liedfestival seinen Blick Richtung USA, die am 4. Juli ihr 250-jähriges Bestehen feiern. Die Thementage „American Song“ und „Schuberts American Dream“ setzen entsprechende programmatische Akzente. Franz Schubert ist Zeit seines kurzen Lebens zwar nie in Amerika gewesen, als utopischer Raum eines freien, unbeschwerten Lebens war der ferne Kontinent in seinem Denken und Fühlen aber durchaus präsent. Noch in seinen letzten Lebenstagen im November 1828 las der schwerkranke Komponist die „Lederstrumpf“-Romane von James Fenimore Cooper.
Heidelberger Frühling Liedfestival 2026
Schuberts Traum von Amerika
Anlässlich des 250. Jubiläums der Unabhängigkeitserklärung der USA widmet sich das Heidelberger Frühling Liedfestival dem amerikanischen Lied.
© Jiyang Chen
Festivalfenster
Ausblick auf die spannendsten Festivals
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„Es ist eine ewige Entdeckungsreise“
Pianist Rudolf Buchbinder über Schuberts Tänze, das Grafenegg Festival, seine Faszination für verschiedene Ausgaben von Beethoven-Sonaten – und die Fußball-Weltmeisterschaft.
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