Die Musikwoche Hitzacker feiert ihr 40-jähriges Bestehen. Zum Jubiläum hat Matthew Sadler, Trompeter im Mahler Chamber Orchestra, ein Programm voller „geheimer Botschaften“ zusammengestellt, die es im Lauf des zehntägigen Kammermusikfestivals zu entschlüsseln gilt. Im Zentrum steht dabei Johann Sebastian Bachs „Musikalisches Opfer“, das die Künstler aus verschiedenen Perspektiven unter die Lupe nehmen und unter anderem mit Werken von Mozart, Kurtág und Schnittke kontrastieren. Geiger Tim Summers lädt in einem Workshop zur interaktiven Suche nach versteckten Codes in Bachs Musik ein. Als Porträtkünstler reist am letzten Festivalwochenende der französische Bratscher Antoine Tamestit ins Wendland. Mit seiner Duo-Partnerin Alexandra Preucil öffnet er Dialoge zwischen Bearbeitungen bachscher Kammermusik, den 44 Duos von Béla Bartók und György Ligetis Sonate für Viola solo, in der ein Satz etwa nur auf einer einzelnen Saite gespielt wird. Auch im Kammerkonzert mit Musikern des Mahler Chamber Orchestra lotet Tamestit die Verbindungslinien zwischen dem Barockmeister und Komponisten des 20. Jahrhunderts aus. Den Schlusspunkt der Musikwoche setzt er mit Brahms’ Streichquintetten.
Musikwoche Hitzacker 2026
Bach entschlüsselt
In der Jubiläumsausgabe der Musikwoche Hitzacker ergründen Antoine Tamestit und das Mahler Chamber Orchestra „geheime Botschaften“.
© lenaka.net
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