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Antoine Tamestit

Antoine Tamestit

Ob als Solist, Kammermusiker oder in lehrender Funktion – Bratschist Antoine Tamestit ist ein leidenschaftlicher Botschafter seines Instruments. 1979 in Paris geboren, begann der Sohn eines Geigenlehrers und Komponisten im Alter von nur fünf Jahren mit seinem ersten Violinunterricht. Nur vier Jahre später wechselte er zur Bratsche. Es folgte ein Studium am Pariser Konservatorium, weitere Studienaufenthalte führten ihn an die Universität von Yale sowie nach Berlin, wo er von Tabea Zimmermann unterrichtet wurde. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen bei renommierten Instrumentalwettbewerben, darunter die New Yorker Young Concert Artists Auditions und der Internationale Musikwettbewerb der ARD. Seither konzertiert Tamestit europaweit an bedeutenden Konzerthäusern, arbeitete unter anderen mit Gidon Kremer und Mischa Maisky zusammen und ist seit 2007 Mitglied im Trio Zimmermann.

Ab 2009 war er zudem für zwei Spielzeiten Künstler der Reihe „Junge Wilde“ am Konzerthaus Dortmund. Neben seiner aktiven Musikerkarriere engagiert sich Antoine Tamestit für den musikalischen Nachwuchs. So war er von 2007 bis 2013 an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln als Professor für Bratsche tätig, seit 2013 unterrichtet er in gleicher Position am Pariser Konservatorium.

Samstag, 25.07.2020 19:30 Uhr Stiftskirche Engelhartszell
Freitag, 14.08.2020 20:00 Uhr Kuhhaus Altenhof
Samstag, 15.08.2020 20:00 Uhr Meldorfer Dom
Sonntag, 06.09.2020 11:00 Uhr Kulturpalast Dresden

Antoine Tamestit, Cédric Tiberghien

Dowland: Flow My Tears & If My Complaints, Britten: Lachrymae – Reflexionen über ein Lied von John Dowland, Schostakowitsch: Violasonate, Brahms: Nachtigall, Feldeinsamkeit & Violasonate Nr. 2 Es-Dur

Freitag, 02.10.2020 20:00 Uhr Residenz München
Sonntag, 08.11.2020 18:00 Uhr Konzerthaus Dortmund
Montag, 07.12.2020 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Angharad Lyddon, Sam Furness, David Soar, Isabelle Faust, Antoine Tamestit, …

Mozart: Sinfonia concertante KV 364, Strawinsky: Pulcinella, Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

Sonntag, 21.02.2021 20:00 Uhr Laeiszhalle Hamburg

Martin Fröst, Antoine Tamestit, Shai Wosner

Mozart: Trio für Klarinette, Viola und Klavier Es-Dur KV 498 „Kegelstatt-Trio“, Fauré: Klaviertrio d-Moll op. 120, Brahms: Zwei Gesänge op. 91 & Klarinettentrio a-Moll op. 114

Sonntag, 20.04.2025 19:30 Uhr Friedenskirche Potsdam

Antoine Tamestit, Kammerakademie Potsdam (abgesagt)

Bach: Vor deinen Thron tret‘ ich hiermit BWV 668, Hindemith: Trauermusik, Dowland: Flow my Tears & If my complaints could passions move, Britten: Lachrymae op. 48a, Brahms: Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111

Interview Antoine Tamestit

„Wir sollten offen sein für neue Konzepte“

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Antoine Tamestit und die Kammerakademie Potsdam im Nikolaisaal

Einen Ausweg aus der Obsession finden

Antoine Tamestit gibt seinen Einstand als Residenzkünstler der Kammerakademie Potsdam. weiter

Radio-Tipp 22.8.: Kammerkonzert der Salzburger Festspiele

Zwischen Abschied und Trauer

Am 1. August war Bratschist Antoine Tamestit gemeinsam mit dem Belcea Quartet bei den Salzburger Festspielen zu Gast. BR-Klassik sendet nun den Konzertmitschnitt weiter

Porträt Antoine Tamestit

Die Bratsche und der süße Zahn

Angefangen hat Antoine Tamestit mit der Geige. Als der Franzose dann zum Cello wechseln wollte, riet ihm seine Lehrerin zur Viola weiter

Bürgenstock Festival 2016

Unter Freunden

Große Musiker brauchten nicht zwingend die große Bühne – das beweist seit einigen Jahren das Bürgenstock Festival inmitten der Schweizer Bergidylle weiter

Blind gehört Antoine Tamestit

„Grausam, wer spielt denn so?“

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Rezension Antoine Tamestit – J. S. Bach: Gambensonaten

Beredter Bach

Antoine Tamestit und Masato Suzuki bilden ein prächtiges Duo und harmonieren bei Bachs Gambensonaten absolut stilsicher. weiter

CD-Rezension Antoine Tamestit – Bel canto

Farbenreicher Bratschenton

Antoine Tamestit und Cédric Tiberghien verzaubern durch ihre einfühlsame und zutiefst ausdrucksvolle Interpretation weiter

CD-Rezension Antoine Tamestit

Singender Bach

Nicht nur fürs Cello, hat sich der Bratschist Antoine Tamestit, geboren 1979 in Paris, gesagt: Auf seiner neuen CD spielt er die erste, dritte und fünfte der berühmten Cellosuiten von Bach. Sein Instrument, eine Stradivari-Bratsche von 1672, hat einen sehr warmtönenden Klang, der flexibel abschattiert werden kann. Die Stücke fasst… weiter