Beredter Bach

Rezension Antoine Tamestit – J. S. Bach: Gambensonaten

Beredter Bach

Antoine Tamestit und Masato Suzuki bilden ein prächtiges Duo und harmonieren bei Bachs Gambensonaten absolut stilsicher.

Über das Bach-Gen im Hause Suzuki lässt sich nicht lange streiten. Während Vater Masaaki derzeit Bachs sämtliche Orgelwerke aufnimmt, hat sich Sohn Masato am Cembalo mit dem Bratscher Antoine Tamestit in die drei Sonaten BWV 1027, 1028 und 1029 vertieft, ursprünglich komponiert für Gambe und Cembalo. Sie bilden ein prächtiges Duo, weil sie so stilsicher harmonieren. Beide Musiker bewegen sich stets in dieselbe Richtung, ohne Drängeln oder Abdrängen des Anderen, bei Trillern absolut synchron. Ein Musizieren, das auf Höflichkeit basiert und viele Farben gebiert. Tamestit kann bassig summen und tenoral jubeln. Suzuki arbeitet nicht nur Echo-Effekte genau heraus, sondern bindet auf dem Cembalo die ariosen Linien, so gut es eben geht. Auf diese Weise ist ein ausgeglichenes, sehr genau gearbeitetes Album gelungen, das Bachs Musik so beredt und so natürlich wie möglich zum Leben erweckt.

© Christian Nielinger

Antoine Tamestit

Antoine Tamestit

J. S. Bach: Gambensonaten BWV 1027-1029

Antoine Tamestit (Viola), Masato Suzuki (Cembalo)
harmonia mundi

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Termine

Freitag, 20.12.2019 19:00 Uhr Palais Lichtenau Potsdam

Musikalischer Salon

Antoine Tamestit (Viola), Mitglieder der Kammerakademie Potsdam

Sonntag, 12.01.2020 11:00 Uhr Bayerische Staatsoper
Montag, 13.01.2020 20:00 Uhr Bayerische Staatsoper
Dienstag, 14.01.2020 20:00 Uhr Bayerische Staatsoper
Montag, 02.03.2020 20:00 Uhr Elbphilharmonie Hamburg

Antoine Tamestit, Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Alondra de la Parra

Bartók: Violakonzert Sz 120, Strawinsky: Der Feuervogel

Mittwoch, 04.03.2020 20:00 Uhr Philharmonie Berlin

Antoine Tamestit, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Robin Ticciati

Weill: Suite aus „Lady in the Dark“, Bartók: Violakonzert Sz 120, Martinů: Rhapsody-Concerto für Viola und Orchester, Dvořák: Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Sonntag, 08.03.2020 11:00 Uhr Kölner Philharmonie

Antoine Tamestit, Gürzenich-Orchester Köln, Sylvain Cambreling

Berlioz: Ouvertüre zu „Les Francs-Juges“ & Harold en Italie op. 16, Ives: Orchestral Set Nr. 1 „Three Places in New England“

Montag, 09.03.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Antoine Tamestit, Gürzenich-Orchester Köln, Sylvain Cambreling

Berlioz: Ouvertüre zu „Les Francs-Juges“ & Harold en Italie op. 16, Ives: Orchestral Set Nr. 1 „Three Places in New England“

Dienstag, 10.03.2020 20:00 Uhr Kölner Philharmonie

Antoine Tamestit, Gürzenich-Orchester Köln, Sylvain Cambreling

Berlioz: Ouvertüre zu „Les Francs-Juges“ & Harold en Italie op. 16, Ives: Orchestral Set Nr. 1 „Three Places in New England“

Samstag, 25.04.2020 19:30 Uhr Friedenskirche Potsdam

Antoine Tamestit, Kammerakademie Potsdam

Bach: Vor deinen Thron tret‘ ich hiermit BWV 668, Hindemith: Trauermusik, Dowland: Flow my Tears & If my complaints could passions move, Britten: Lachrymae op. 48a, Brahms: Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111

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