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Porträt Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven

Ludwig van Beethoven (getauft 17. Dezember 1770 in Bonn; † 26. März 1827 in Wien) wurde als Sohn eines Bonner Musikers geboren und trat bereits als 8-Jähriger als „Wunderkind“ angepriesen, genau wie Mozart, in der Öffentlichkeit auf – zu einem Treffen der beiden Musikgenies kam es übrigens nie. Erst ab 1782 bekam Beethoven seinen ersten ordentlichen Musikunterricht bei Christian Gottlob Neefe.

1783 trat er seine erste Stelle als Organist und Cembalist in der Bonner Hofkapelle an. 1792 wurde er Schüler von Joseph Haydn, den er bereits auf dessen Durchreise in Bonn kennengelernt hatte. Weitere Lehrer waren Georg Albrechtsberger und Antonio Salieri. Nachdem die Unterstützung des Bonner Kurfürsten ausblieb, begann Beethoven in Wien und im Ausland als Pianist und Klavierlehrer seinen Lebensunterhalt zu verdienen, neben regelmäßiger finanzieller Unterstützung durch adlige sowie bürgerliche Gönner.

Etwa um 1798 zeigten sich bereits erste Symptome jenes Gehörleidens, das schließlich zur vollständigen Taubheit führen sollte und bereits 1813 seine öffentlichen Auftritte als Pianist und Dirigent beendet hatten. Beethoven starb – entgegen dem großen Ruhm, den er als weltberühmter Komponist errang – in persönlicher Krise und Einsamkeit nach mehreren Operationen.

Mittwoch, 19.06.2019 19:30 Uhr Schloss Harburg

Ensemble Vecchio Legno

Rosetti-Festtage im Ries
Mittwoch, 19.06.2019 19:30 Uhr Schloss Schwiessel

Konzert der Jungen Elite in Schwiessel

Festspiele Mecklenburg-Vorpommern
Mittwoch, 19.06.2019 20:00 Uhr Lehmbruck Museum Duisburg

Beethoven-Zyklus

Saleem Ashkar (Klavier)

Mittwoch, 19.06.2019 20:00 Uhr Laeiszhalle Hamburg

Hiyoli Togawa, Wu Wei, Hamburger Camerata, Simon Gaudenz

Kodály: Ungarisches Rondo aus „Ungarische Weisen“, Schneider: Yin & Yang, Hindemith: Kammermusik Nr. 5 op. 36/4 für Viola und Orchester, Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Donnerstag, 20.06.2019 15:30 Uhr Weingut Georg Naegele Neustadt
Donnerstag, 20.06.2019 18:30 Uhr Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Eröffnungskonzert

Chopin Festival
Donnerstag, 20.06.2019 19:30 Uhr Anhaltisches Theater Dessau

István Lajkó, Anhaltische Philharmonie, Markus L. Frank

Beethoven: Ouvertüre zu „König Stephan“ op. 117 & Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93, Bartók : Klavierkonzert Nr. 2, Liszt: Ungarische Rhapsodie Nr. 2 c-Moll
Donnerstag, 20.06.2019 20:00 Uhr Haus Fuhr Werden Essen

Changyong Shin

Klavier-Festival Ruhr
Donnerstag, 20.06.2019 20:00 Uhr Residenz Würzburg
Donnerstag, 20.06.2019 20:00 Uhr Max-Littmann-Saal Bad Kissingen

Dirigentenlegenden

Kissinger Sommer
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Mondsüchtig

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Radio-Tipp 13.4.: Musik im Dialog mit Ferdinand von Schirach

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Beethoven: Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

(UA Wien 1824) mit Schlußchor über Schillers Ode „An die Freude“ Zehn Jahre liegen zwischen der Achten und der Neunten. Der Stil hat sich gewandelt, mit ihm das Bild der Partitur: alle Holzbläser haben ein eigenes System; die „Vereinzelung“ der Notenlinien spiegelt die Vielfalt der Linien in Beethovens Antlitz. Sein… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 8 F-dur op. 93

(UA Wien 1814) Die Achte ist Beethovens kürzeste Symphonie – aber sie hat es in sich! Folgte die „humorige“ Vierte auf die Gruppe der jungen „stürmischen“ ersten drei, so bildet die „heitere“ Achte das Intermezzo nach der mittleren Gruppe der reifen „humanistischen“ drei vor der „vermächtnishaften“ Neunten. Mußte in der… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

(UA Wien 1813) Als die Siebente entstand, wetterleuchtete es gewaltig am politischen Himmel: Napoleon zog gegen Rußland und unterlag; die bejubeltete Uraufführung fand statt als Benefizkonzert zugunsten der anti-napoleonischen Kämpfer. In seiner Dankadresse an die Mitwirkenden schrieb Beethoven: „uns alle erfüllt nichts als das reine Gefühl der Vaterlandsliebe und das… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-dur op. 68 „Pastorale“

(UA Wien 1808) Nicht erst der Beethoven-Dirigent Wilhelm Furtwängler koppelte die Fünfte und die Sechste zu einem Programm, schon bei der Uraufführung erklangen beide Symphonien zusammen – sie sind wohl auch gleichzeitig entstanden. Wie konnte ein Komponist die hochgespannte, von heftigen inneren Stimmen gequälte „Schicksalssymphonie“ und die völlig entspannte, den… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

(UA Wien 1808) Ging es in der Eroica um den politischen Kampf der Gesellschaft gegen den äußeren Feind der Freiheit: die Tyrannis, in welcher „alle Menschenrechte mit Füßen getreten werden“ (siehe die Geschichte der Widmung), so geht es in der Fünften um den geistig-seelischen Kampf des Einzelnen gegen den inneren… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60

(UA Wien 1807) Nach drei ambitionierten Symphonien in rascher Folge (1800, 1802, 1804) gönnte sich der 37jährige Beethoven mit seiner Vierten ein entspanntes Intermezzo und zog Bilanz: er wußte, wer er war und was er konnte, aber er empfand Erschöpfung, Einsamkeit und Sehnsucht. Dagegen halfen nur: wacher Geist, grimmiger Humor und… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 „Eroica“

(UA Wien 1804) Zwei Akkorde wie geballte Fäuste!! Dann sofort – tief und leise (wie hinter vorgehaltener Hand) – das Hauptthema in den Violoncelli; in den Violinen die Reaktion darauf: ein Aufleuchten in den Augen – was für eine Idee! Nun gilt es Mut und Kraft, sie zu verwirklichen…wovon die… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

(UA Wien 1802) ADAGIO MOLTO – hinter dem Eingangsportal empfängt uns zarte, helle Bläserkammermusik, dann wieder ein Portal – der Streicherchor greift das Thema auf, reichert es harmonisch an und läßt es in kraftvoller Dynamik mit schwirrenden Trillern kadenzieren. Doch damit nicht genug – nun öffnen sich die inneren Türen:… weiter

Beethoven: Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21

(UA Wien 1800) Zu Anfang ein paar typische, kadenzierende Schlußformeln – so war Sinfonia bis jetzt. Dann eine einladende große Geste der Violinen – jetzt aber kommt Symphonie: der aufgefächerte, „vereinzelte“ (Beethoven), bewegte, von innen leuchtende, warme Orchesterklang öffnet uns das Herz…knapper, wesentlicher – und selbstbewußter kann eine Einleitung nicht… weiter

Beethoven: Fidelio

op.72 (UA Wien 1805/06 als Leonore, 1814 als Fidelio) Ein forderndes rhythmisches Motiv: Du musst! Eine zögernde Geste: Kann ich? Dann ein allmähliches, riesiges Crescendo – wie wachsender Mut. Nach der Ouvertüre beginnt es wie ein Singspiel – nur eine gewisse Unruhe (Akzente, Dynamik) deutet an, dass Wäschelegen und Eifersüchteleien nicht… weiter