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Neue Philharmonie München spielt Werke von Smetana bis Sibelius

Ausflug in das Jahrhundert der romantischen Musik

Mit Werken von Smetana bis Ravel begibt sich die Neue Philharmonie München auf eine musikalische Wanderung durch das lange 19. Jahrhundert.

vonPatrick Erb,

Seit 2005 vereint die Neue Philharmonie München Musikstudenten aus ganz Europa zu einem Klangkörper. Unter der Leitung von Fuad Ibrahimov, unterstützt von Musikern des Symphonieorchesters des Bayrischen Rundfunks und des Bayerischen Staatsorchesters, verbindet es hochklassige Ausbildung mit lebendiger Praxis in München, der Region und weltweit. Regelmäßig tritt das Ensemble im Herkulessaal der Münchner Residenz, im Kultursaal Sillian (Österreich), im Stadtsaal Fürstenfeldbruck sowie in der Loisachhalle Wolfratshausen auf.

Für die kommende Konzertreihe spannt die Neue Philharmonie München einen weit ausgreifenden Bogen durch die Klangwelten der Romantik und des Impressionismus: Während Bedřich Smetanas „Moldau“ und Claude Debussys „La Mer“ – bei aller stilistischen Verschiedenheit – die Faszination für das Element Wasser eint und sie je auf ganz eigene Weise dessen Strömen, Schillern und Wogen beschreiben, könnten die hochromantisch schwelgende Tonsprache von François-Adrien Boieldieus Harfenkonzert und Maurice Ravels jazzinspirierte Eleganz im Klavierkonzert G-Dur gegensätzlicher kaum erscheinen. Über allem jedoch erhebt sich Jean Sibelius’ siebte Sinfonie – ein in sich stark verdichtetes Werk von innerer Geschlossenheit, in dem sich der Komponist von den Fesseln der traditionellen Dur-Moll-Tonalität löst und gleichsam die Quintessenz seines Schaffens kristallisiert.

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