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Das Hagen Quartett im Porträt

Den Streichquaretthimmel zum Leuchten bringen

Das Hagen Quartett verfolgt seine Mission mit Beethoven, Schumann und Webern

vonKatherina Knees,

Wenn im Januar 2018 zum ersten Mal die Streichquartett-Biennale in Amsterdam stattfindet und sich zu diesem Anlass die besten Gruppierungen der Welt im Royal Concertgebouw versammeln, ist auch das Salzburger Hagen Quartett mit von der Partie. Die vier Musiker haben 2011 das dreißigjährige Jubiläum ihres Ensembles gefeiert und können auf eine beeindruckende Streichquartettkarriere zurückblicken. Lukas Hagen und seine Kollegen legen vor allem Wert darauf, die Konzertprogramme intelligent zu kombinieren, um dem Publikum die gesamte Geschichte des Streichquartetts nahe zu bringen und die Vielseitigkeit und Schönheit der Quartettliteratur zu vermitteln.

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Das ausgedehnte Tourneeleben gibt den vier Musikern ausgiebig Gelegenheit zur Umsetzung dieser ambitionierten Mission und hat dem Ensemble darüber hinaus einen reichen kammermusikalischen Erfahrungsschatz beschert. Am Salzburger Mozarteum, an der Musikakademie in Basel und in Meisterkursen teilen die Künstler ihr Wissen und ihre Visionen mit der nächsten Generation junger Kammermusiktalente.

Familienunternehmen Hagen Quartett

Mit Ausnahme von Rainer Schmidt an der zweiten Geige ist das Hagen Quartett ein echtes musikalisches Familienunternehmen, denn Primarius Lukas, Bratschistin Veronika und Cellist Clemens Hagen sind Geschwister. Die Verbundenheit der Musiker ist auf der Bühne spürbar – die Künstler atmen, denken und fühlen beim Spielen ganz offensichtlich im Einklang und der gemeinsame Wunsch, mit der Musik etwas zu vermitteln, transportiert sich in den vielschichtigen Interpretationen des Quartetts quer durch alle Epochen.

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Wolfgang Amadeus Mozarts Werk wurde den drei gebürtigen Salzburgern quasi in die Wiege gelegt, und so verwundert es nicht, dass das Hagen Quartett eine Gesamteinspielung der Streichquartette von Mozart geschaffen hat, die bis heute im Kern seines Schaffens steht. Darum rankt sich die intensive Auseinandersetzung mit den Werken früherer und späterer Komponisten, denn das Hagen Quartett pflegt nicht nur leidenschaftlich gerne die Traditionen des Kammermusik-Repertoires, sondern sucht auch kontinuierlich den Kontakt zu Komponisten der heutigen Zeit und stürzt sich immer wieder mit großer künstlerischer Aufgeschlossenheit in die Uraufführung neuer Werke.

Das Hagen Quartett spielt Mozart:

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concerti-Tipp:

Konzert mit dem Hagen Quartett
Di. 28.11., 20:00 Uhr
Ort: Konzerthaus Berlin (Kleiner Saal)

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Zwei Geigen, ein Cello, ein Klavier – und ein Übermaß an kreativer Energie

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