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CD-Rezension Harriet Krijgh

Duo auf Augenhöhe

In Ihrem Debüt Album durchreist Harriet Krijgh zusammen mit Kamilla Isanbaeva die Kammermusik Frankreichs

vonEcki Ramón Weber,

Der Kammermusik Frankreichs widmet sich Harriet Krijgh auf ihrer Debüt-CD. In Werken vorwiegend aus dem Fin de siècle entfaltet die junge niederländische Cellistin ein breites Ausdrucksspektrum. Mit der Pianistin Kamilla Isanbaeva gelingt ein sehr organisches Zusammenspiel. Bei César Franck zeigen die Musikerinnen, dass der zuweilen als etwas langweiliger Orgelprofessor belächelte Komponist durchaus Feuer und Leidenschaft hat. Elegant-elegisch wird Gabriel Fauré interpretiert. Und Les larmes de Jacqueline, das die vergessene Seite des komponierenden Cellovirtuosen Jacques Offenbach zeigt, bringen sie in süffiger Kantabilität. Nur die schon auf den Neoklassizismus verweisende Sonate von Claude Debussy hätte noch etwas mehr Biss vertragen.

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