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Rezension Raphaela Gromes – Chopin: Nocturnes

Gelungenes Experiment

Olga Scheps und Raphaela Gromes ergänzen sich wunderbar in eigens für sie erstellten Arrangements von Chopin-Nocturnes.

vonEcki Ramón Weber,

Pianistin Olga Scheps und Cellistin Raphaela Gromes wollten zusammen Chopin-„Nocturnes“ spielen – nur gibt es sie nicht als Duos. Deshalb ließen sie vom Pianisten Julian Riem Arrangements erstellen und bringen nun sechs „Nocturnes“ von Chopin im neuen Gewand. Das Ergebnis: Mit dem warmen Celloton bekommen die Stücke mitunter nicht nur eine melancholische, sondern eine richtig wehmütige, ja herzzerreißende Seite. Irgendwie aber auch mehr Erdverbundenheit. Weniger verträumt, weniger duftig, weniger Parfüm, weniger Kerzengeflacker, dafür mehr Kontur, mehr Direktheit. Beide, Scheps und Gromes, gehen mit Feingefühl und Leidenschaft ans Werk. Sie ergänzen sich wunderbar. Dass es ihnen eine Riesenfreude war, dieses Chopin-Experiment auszuprobieren, ist in jedem Augenblick zu hören.

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Raphaela Gromes
Raphaela Gromes

Chopin/Riem: Nocturnes op. 9, 15, 32, 55 & 62

Raphaela Gromes (Violoncello), Olga Scheps (Klavier)
Sony Classical

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