© Christine Schneider

Raphaela Gromes

Raphaela Gromes

Raphaela Gromes hat bereits als Vierjährige mit dem Cellospiel begonnen. Erste Bühnenerfahrungen konnte sie im Alter von sieben Jahren mit ihren Eltern, beide Cellisten, sammeln. „Mein Vater war nicht nur ein toller Cellist, sondern auch als Bastler enorm kreativ. Er hat auch die Möbel bei uns zu Hause gebaut, er konnte alles“, sagt die 1991 in München geborene Cellistin. Sogar den Tango habe er ihr beigebracht. Von der Mutter wiederum erhielt sie ersten Cello­unterricht. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Als Vierzehnjährige gab Gromes ihr Bühnendebüt mit Friedrich Guldas Cellokonzert, in Leipzig war sie vier Jahre lang Jungstudentin, ehe sie in München und Wien Cello studierte. 2016 erhielt sie einen Plattenvertrag – mit 25 Jahren. 2011 gewann sie den Musikförderpreis des Konzertvereins Ingolstadt, 2012 den 1. Preis des Richard Strauss-Wettbewerbs. Ebenfalls seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. 2016 erhielt Raphaela Gromes den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo und wurde vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl junger Solisten aufgenommen. Sie spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume aus den Jahren um 1855, das ihr aus privater Hand zur Verfügung gestellt wird.

Freitag, 31.07.2020 19:30 Uhr Gut Kaltenbrunn Gmund/Tegernsee

Sergey Malov, Raphaela Gromes, Tal & Groethuysen Klavierduo (abgesagt)

Internationales Musikfest Kreuth am Tegernsee
Sonntag, 04.10.2020 18:00 Uhr Schloss Seefeld

Raphaela Gromes, Julian Riem

Dvořák: Waldesruhe, Schubert: Arpeggionesonate, Offenbach: Danse bohèmienne

Samstag, 17.10.2020 20:00 Uhr Schloss Neubeuern

Raphaela Gromes, Julian Riem

Brahms: Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100 „Thuner“, Offenbach: Réverie au bord de la mer & Danse bohémienne op. 28, R. Strauss: Vier Lieder

Donnerstag, 03.12.2020 19:30 Uhr St.-Georgen-Kirche Wismar

Raphaela Gromes, NDR Elbphilharmonie Orchester, Michał Nesterowicz

Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Freitag, 04.12.2020 19:30 Uhr Musik- und Kongresshalle Lübeck

Raphaela Gromes, NDR Elbphilharmonie Orchester, Michał Nesterowicz

Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Sonntag, 13.12.2020 18:00 Uhr Konzerthaus Blaibach

Raphaela Gromes, Julian Riem

Werke von R. Strauss, Rossini, Offenbach & Rossini/Castelnuovo-Tedesco

Sonntag, 13.12.2020 20:00 Uhr Konzerthaus Blaibach

Raphaela Gromes, Julian Riem

Werke von R. Strauss, Rossini, Offenbach & Rossini/Castelnuovo-Tedesco

Samstag, 17.04.2021 20:00 Uhr Meistersingerhalle Nürnberg

Raphaela Gromes, Nürnberger Symphoniker, Alexander Shelley

Dukas: Der Zauberlehrling, Delius: Cellokonzert, Elgar: Suite Nr. 1 op. 1a „The Wand of Youth“, Ravel: La Valse

Montag, 03.05.2021 20:00 Uhr Philharmonie Essen

Raphaela Gromes, Russische Nationalphilharmonie, Vladimir Spivakov

Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 37

Sonntag, 19.12.2021 18:00 Uhr Konzert Theater Coesfeld

Raphaela Gromes, Julian Riem, Arcis Saxophonquartett

Strawinsky: Suite Italienne für Violoncello, Saxophonquartett und Klavier, Debussy: Cellosonate d-Moll, Ravel: Rapsodie espagnole für Saxophonquartett, Violoncello und Klavier, Bernstein: Suite aus „West Side Story“ für Saxophonquartett, Gershwin: Rhapsody in Blue für Saxophonquartett, Violoncello und Klavier

Porträt Raphaela Gromes

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