Startseite » Rezensionen » Hell-warm

Rezension Raphaela Gromes – Offenbach

Hell-warm

Raphaela Gromes spielt Offenbach mit sehr schönem, wechselnd hellem und warmem Ton, klar fokussiert und mit feinen Echo-Effekten.

vonChristian Lahneck,

Die Cellistin Raphaela Gromes meidet bei ihren Alben bislang erfolgreich alles Stromlinienförmige. Nach ihrem italienischen Album und einer Rossini-Hommage präsentiert sie nun teils weniger Bekanntes aus der Komponierschatulle von Jacques Offenbach: Charakter- und Stimmungsstücke wie „Danse bohémienne“ oder die hier sehr gesanglich eingefangene „Rêverie au bord de la mer“ oder eine Tarantelle, ein Konzert-Bravourstück von klassischem Zuschnitt. Langsame Einleitung, virtuoser Hauptteil, knackiger Schluss. Gromes spielt das mit sehr schönem, wechselnd hellem und warmem Ton, klar fokussiert und mit feinen Echo-Effekten. Dabei ist Julian Riehm ihr (einmal mehr) ein wacher, gestaltungsfreudiger Begleiter am Klavier, der weiß, wann er sich zurücknehmen muss und wann Gasgeben gefragt ist. Mit ihrem Celloprofessor Wen-Sinn Yang überzeugt Gromes auch im letzten von Offenbachs Duos für zwei Celli.

Raphaela Gromes
Raphaela Gromes

Offenbach
Kammermusik für Cello

Raphaela Gromes & Wen-Sinn Yang (Violoncello), Julian Riem (Klavier)
Sony Classics

Auch interessant

Rezensionen

Termine

Aktuelle Rezensionen

Anzeige

Audio der Woche

„Chameleon“ das Saxophon in seiner ganzen Vielfalt

Inspiriert von der faszinierenden Fähigkeit des Chamäleons, seine Hautfarbe zu verändern, präsentiert das SIGNUM saxophone quartet eine einzigartige Sammlung von Stücken, die die Vielseitigkeit des Saxophons in den Mittelpunkt stellen.

Newsletter

Jeden Donnerstag in Ihrem Postfach: frische Klassik!