Hell-warm

Rezension Raphaela Gromes – Offenbach

Hell-warm

Raphaela Gromes spielt Offenbach mit sehr schönem, wechselnd hellem und warmem Ton, klar fokussiert und mit feinen Echo-Effekten.

Die Cellistin Raphaela Gromes meidet bei ihren Alben bislang erfolgreich alles Stromlinienförmige. Nach ihrem italienischen Album und einer Rossini-Hommage präsentiert sie nun teils weniger Bekanntes aus der Komponierschatulle von Jacques Offenbach: Charakter- und Stimmungsstücke wie „Danse bohémienne“ oder die hier sehr gesanglich eingefangene „Rêverie au bord de la mer“ oder eine Tarantelle, ein Konzert-Bravourstück von klassischem Zuschnitt. Langsame Einleitung, virtuoser Hauptteil, knackiger Schluss. Gromes spielt das mit sehr schönem, wechselnd hellem und warmem Ton, klar fokussiert und mit feinen Echo-Effekten. Dabei ist Julian Riehm ihr (einmal mehr) ein wacher, gestaltungsfreudiger Begleiter am Klavier, der weiß, wann er sich zurücknehmen muss und wann Gasgeben gefragt ist. Mit ihrem Celloprofessor Wen-Sinn Yang überzeugt Gromes auch im letzten von Offenbachs Duos für zwei Celli.

© Christine Schneider

Raphaela Gromes

Raphaela Gromes

Offenbach
Kammermusik für Cello

Raphaela Gromes & Wen-Sinn Yang (Violoncello), Julian Riem (Klavier)
Sony Classics

Weitere Rezensionen

Rezension Raphaela Gromes – R. Strauss: Cellosonaten

Gipfelglück

Raphaela Gromes ist in ihrer Cellokarriere schon weit oben angekommen, was sie mit dieser Einspielung mit Werken von Richard Strauss zeigt. weiter

Termine

Freitag, 19.06.2020 20:00 Uhr Residenz Würzburg
Freitag, 31.07.2020 19:30 Uhr Gut Kaltenbrunn Gmund/Tegernsee

Sergey Malov, Raphaela Gromes, Tal & Groethuysen Klavierduo (abgesagt)

Internationales Musikfest Kreuth am Tegernsee
Samstag, 17.10.2020 20:00 Uhr Schloss Neubeuern

Raphaela Gromes, Julian Riem

Brahms: Violinsonate Nr. 2 A-Dur op. 100 „Thuner“, Offenbach: Réverie au bord de la mer & Danse bohémienne op. 28, R. Strauss: Vier Lieder

Donnerstag, 03.12.2020 19:30 Uhr St.-Georgen-Kirche Wismar

Raphaela Gromes, NDR Elbphilharmonie Orchester, Michał Nesterowicz

Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Freitag, 04.12.2020 19:30 Uhr Musik- und Kongresshalle Lübeck

Raphaela Gromes, NDR Elbphilharmonie Orchester, Michał Nesterowicz

Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129, Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 10 e-Moll op. 93

Montag, 03.05.2021 20:00 Uhr Philharmonie Essen

Raphaela Gromes, Russische Nationalphilharmonie, Vladimir Spivakov

Dvořák: Cellokonzert h-Moll op. 104, Tschaikowsky: Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 37

Sonntag, 19.12.2021 18:00 Uhr Konzert Theater Coesfeld

Raphaela Gromes, Julian Riem, Arcis Saxophonquartett

Strawinsky: Suite Italienne für Violoncello, Saxophonquartett und Klavier, Debussy: Cellosonate d-Moll, Ravel: Rapsodie espagnole für Saxophonquartett, Violoncello und Klavier, Bernstein: Suite aus „West Side Story“ für Saxophonquartett, Gershwin: Rhapsody in Blue für Saxophonquartett, Violoncello und Klavier

Auch interessant

Porträt Raphaela Gromes

Frühkindlich geprägt

Als Tochter zweier Cellisten war Raphaela Gromes schon von Kindesbeinen an fasziniert vom Cello – und ist heute eine gefragte Solistin und Kammermusikerin. weiter

Kommentare sind geschlossen.