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Hansjörg Albrecht

Hansjörg Albrecht, 1972 in Freiberg geboren, zählt zu den wenigen Künstlern, die international als Dirigent und Konzertorganist präsent sind. Den Grundstein für seinen musikalischen Weg legte er im Dresdner Kreuzchor, später folgten Dirigier- und Orgelstudium in Lyon, Köln und Hamburg. Bereits in jungen Jahren war er als Assistenzorganist an der Hamburger Hauptkirche St. Michaelis sowie als künstlerischer Partner von Peter Schreier tätig. Von 2005 bis 2023 war er als Nachfolger Karl Richters künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chors und des Münchener Bach-Orchesters. In gleicher Position ist er seit der Spielzeit 2023/2024 beim Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Chor, der Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Akademie und dem Internationalen Bachfest Hamburg tätig.

Als Dirigent arbeitete er mit Solisten wie Christian Gerhaher, Jan Vogler sowie Lucas und Arthur Jussen und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, den Münchner Symphonikern und der Staatskapelle Weimar zusammen. Er gilt einerseits als Spezialist für die historisch-informierte Spielweise, andererseits widmet er sich vergessenen Komponisten wie Walter Braunfels und Hans Rott. Er unterhält außerdem eine enge Partnerschaft zum Opernhaus San Carlo in Neapel und war zwischen 2021 und 2023 Erster Gastdirigent am Teatro Petruzzelli Bari. Einladungen führten ihn in zahlreiche europäische, amerikanische und asiatische Musikzentren.

Mehr als vierzig Alben dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Ein Meilenstein darunter ist die 2024 abgeschlossene, weltweit erste Einspielung sämtlicher Sinfonien Anton Bruckners auf der Orgel unter der Schirmherrschaft von Christian Thielemann.

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