Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg ist das Orchester der Freien und Hansestadt Hamburg. Als Gründungsjahr gilt 1828, als die Philharmonische Gesellschaft unter dem Namen „Verein zur Aufführung von Winterkonzerten“ ins Leben gerufen wurde. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wechselte die Stammspielstätte des Ensembles mehrfach. In den Anfangsjahren diente der Apollo-Saal in der Drehbahn 3–5 als Konzertort, später folgten die Tonhalle am Neuen Wall sowie der Conventgarten. Ab 1907 wurde die neu errichtete Laeiszhalle zur zentralen Spielstätte, die bis zur Eröffnung der Elbphilharmonie im Januar 2017 die Philharmonischen Konzerte beherbergte. Zugleich wirkt das Orchester als Opernorchester der Hamburgischen Staatsoper.
Das Philharmonische Staatsorchester Hamburg blickt auf eine bedeutende Dirigententradition zurück. In den Anfangsjahren standen neben den Komponisten Max Fiedler und Siegmund von Hausegger auch Dirigenten wie Eugen Jochum am Pult; später folgten unter anderem Wolfgang Sawallisch, Ingo Metzmacher, Simone Young und Kent Nagano. Zu den bedeutenden Gastdirigenten zählten Namen wie Gustav Mahler, Igor Strawinsky und Peter Tschaikowsky. Als Solisten traten unter anderem Clara Schumann, Johannes Brahms und Franz Liszt mit dem Orchester auf. Seit der Spielzeit 2025/26 ist der israelische Dirigent Omer Meir Wellber Generalmusikdirektor des Ensembles.



