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Andrea Marcon und La Cetra spielen Musik von Monteverdi

Farbenprächtiges Barockfest

Organist Andrea Marcon rekonstruiert „Vespro di Natale“ unter anderem mit Musik von Claudio Monteverdi.

vonJohann Buddecke,

Als Kapellmeister am berühmten Dom zu San Marco in Venedig war es die Aufgabe von Renaissance-Komponist Claudio Monteverdi, für eine prachtvolle musikalische Gestaltung zu sorgen. Dass ihm jene Aufgabe mehr als erfolgreich gelang, ist alleine an seinem Spitznamen „Il divino“ erkennbar, der übersetzt soviel wie „Der Göttliche“ bedeutet. Zum Leidwesen vieler Renaissance-Musikliebhaber überdauerten nicht alle seine Komposition bis in die Gegenwart, darunter auch seine Messe für den Heiligen Abend.

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Der aus Treviso stammende Organist, Cembalist und Dirigent Andrea Marcon jedoch wollte sich mit jenem Verlust nicht recht zufriedengeben und stellte kurzerhand mit dem von ihm geleiteten La Cetra Barockorchester eine Vesper zusammen, wie sie zur feierlichen Liturgie der Weihnachtszeit im 17. Jahrhundert in Venedig geklungen haben könnte. Als „Vespro di Natale“ erklingen Werke aus der Feder Monteverdis und seiner Zeitgenossen und ergeben zusammen ein aufregendes, farbenprächtiges Barockfest.






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