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Hélène Grimaud und das Tonhalle-Orchester Zürich mit Gershwin

Farbenreich

Das Tonhalle-Orchester Zürich und Pianistin Hélène Grimaud spannen einen musikalischen Bogen von der tschechischen Fabelwelt über nordische Naturklänge bis zum amerikanischen Großstadtpuls.

vonBenjamin Elsholz,

Dass Opern nicht unbedingt ein großes Epos als Vorlage brauchen, zeigte Leoš Janáček mit seinem Werk „Das schlaue Füchslein“, zu der ihn ein Comic in einer Tageszeitung inspirierte. Das 1923 uraufgeführte Musikdrama erzählt von einer Füchsin, die in Gefangenschaft gerät und von Menschen gequält wird – ihre Befreiung verdankt sie allein ihrer Klugheit. In einer kondensierten Orchestersuite lässt das Tonhalle-Orchester Zürich unter ihrem langjährigen Chefdirigenten Paavo Järvi diese Geschichte lebendig werden.

Hélène Grimaud mit amerikanischem Rhythmus

Ein weiteres farbenreiches Werk erklingt mit George Gershwins Klavierkonzert. Jazzige Themen, tänzerische Rhythmen und improvisatorische Passagen interpretiert Hélène Grimaud, die das Werk bereits vor 20 Jahren einspielte. Zudem steht Jean Sibelius’ Fünfte Sinfonie auf dem Programm.

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