Wenn der knapp bemessene Konzertsaal nicht reicht, geht es in den Hangar: Unter dem Titel „Tausend in Tempelhof“ verspricht James Gaffigan, dem Beinamen von Gustav Mahlers monumentaler achter Sinfonie „der Tausend“ endlich gerecht zu werden. In einem Sonderkonzert, an dem sich das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, das Orchester der Komischen Oper sowie zahlreiche Chorsänger und Solisten beteiligen, darunter der Rundfunkchor und das Vocalconsort Berlin, bringt der US-amerikanische Dirigent Mahlers Opus magnum in den Hangar 4 des Tempelhofer Flughafens, wo die Komische Oper mit einer charmanten Neigung zum Größenwahn jährlich herausragende Werke der Musikgeschichte in monumentaler Besetzung zeigt. 2023 stand Hans Werner Henzes „Floß der Medusa“ in einer Inszenierung von Regieikone Tobias Kratzer auf dem Plan, 2024 folgte mit Händels „Messiah“ eines der bekanntesten Oratorien der Musikgeschichte.
James Gaffigan dirigiert Mahlers achte Sinfonie
Tausend in Tempelhof
Das Orchester der Komischen Oper unter der Leitung von James Gaffigan spielt Mahlers achte Sinfonie „der Tausend“.
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James Gaffigan, geboren am 11. August 1979 in New York City, ist ein US-amerikanischer Dirigent. Aufgewachsen in Staten Island, absolvierte er seine musikalische Ausbildung an der LaGuardia High School of Music and Art, dem New England Conservatory und der Shepherd School of…
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Das heutige Deutsche Symphonie-Orchester Berlin (DSO) ist nach dem Zweiten Weltkrieg kurz nach der Gründung des „Rundfunks im amerikanischen Sektors“ (RIAS) als RIAS-Symphonie-Orchester entstanden. Seine erste Umbenennung erfolgte 1956 in Radio-Symphonie-Orchester Berlin, 1993 erhielt das Orchester schließlich seinen heutigen Namen. Ein Grund…
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Der Rundfunkchor Berlin ist ein gemischtes Chorensemble mit internationalem Renommee. Als Gründungjahr des damaligen Berliner Funkchors wird 1925 angegeben, seitdem ist der Chor mehrmals umbenannt worden. Die erste Namensänderung erfolgte im Jahr 1933 in Chor des Reichssenders Berlin. Nach dessen Auflösung genau…
Termine
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Konzert
Verdi: Messa da Requiem
Ewa Vesin (Sopran), Monika Bohinec (Mezzosopran), Carlos Cardoso (Tenor), Riccardo Zanellato (Bass), Rundfunkchor Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Oksana Lyniv (Leitung)
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Fr., 27. März 2026 19:00 Uhr
Musiktheater
Schostakowitsch: Die Nase
Dimitry Ivashchenko (Iwan Jakowlewitsch, Leiter einer Annoncenredaktion & Arzt), Günter Papendell (Platon Kusmitsch Kowaljow), James Kryshak (Polizeioberhauptmeister & Eunuche), Ulrike Helzel (Pelage Grigorjewna Podtotschina), James Gaffigan (Leitung), Barrie Kosky (Regie)
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Konzert
Mao Fujita, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Kent Nagano
Moussa: Neues Werk (UA), Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll, Dvořák: Sinfonie Nr. 9 e-Moll „Aus der neuen Welt“
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So., 29. März 2026 19:00 Uhr
Musiktheater
Schostakowitsch: Die Nase
Dimitry Ivashchenko (Iwan Jakowlewitsch, Leiter einer Annoncenredaktion & Arzt), Günter Papendell (Platon Kusmitsch Kowaljow), James Kryshak (Polizeioberhauptmeister & Eunuche), Ulrike Helzel (Pelage Grigorjewna Podtotschina), James Gaffigan (Leitung), Barrie Kosky (Regie)
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Konzert
Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
Salzburger Osterfestspiele
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Do., 02. April 2026 20:00 Uhr
Philharmonie Berlin, BerlinKonzert
Yulianna Avdeeva, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Santtu-Matias Rouvali
Price: Dances in the Canebrakes, Rachmaninow: Rhapsodie über ein Thema von Paganini, R. Strauss: Ein Heldenleben
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Konzert
Mahler: Sinfonie Nr. 8 Es-Dur
Salzburger Osterfestspiele
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Sa., 04. April 2026 19:30 Uhr
Musiktheater
Humperdinck: Hänsel und Gretel
Elisabeth Wrede (Hänsel), Alma Sadé (Gretel), Caspar Krieger (Knusperhexe), Günter Papendell (Peter), Ulrike Helzel (Gertrud), James Gaffigan (Leitung), Dagmar Manzel (Regie)
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Rezensionen
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