Der erste Preisträger war gleich ein ganz Großer der zeitgenössischen Musik. 1973 sollte Benjamin Britten den gerade aus der Taufe gehobenen Ernst von Siemens Musikpreis erhalten. Doch die Verleihung musste um ein Jahr verschoben werden, da der britische Komponist ernsthaft erkrankt war. Das Preisgeld betrug 100.000 Schweizer Franken. Noch einmal dieselbe Summe ging an Institutionen, Ensembles und Einzelpersonen zur Förderung des musikalischen Nachwuchses. Heute ist der Hauptpreis mit 250.000 Euro dotiert.
Es ist nicht zuletzt die enorme Höhe der Summe, die die Aufmerksamkeit für die Neue Musik steigern soll und Komponisten wie Mauricio Kagel, Friedrich Cerha, Per Nørgård und Olga Neuwirth breitere Anerkennung verschaffte. Der „Nobelpreis der Musik“, wie er auch genannt wird, gilt international als Qualitätssiegel, was nicht selten zu Kompositions- oder Projektaufträgen führt. Mit zwei Konzerten im Berliner Pierre Boulez Saal wird nun das fünfzigjährige Jubiläum gefeiert. Eine nette Randnote: Der Namensgeber des Saals wurde 1979 mit dem Preis ausgezeichnet, das am Sonntag (5.3., 16 Uhr) auftretende Arditti Quartett im Jahr 1999.
Mi., 15. April 2026 11:00 Uhr
Kinder & Jugend
Die Spieluhr
Ensemble Resonanz
Mi., 15. April 2026 12:00 Uhr
Konzert
Bach, Jazz, Bigband
Internationales Bachfest Hamburg
Mi., 15. April 2026 12:30 Uhr
Konzert
Natalia Milstein
Beethoven: Sonate Es-Dur op. 81a „Les Adieux“, Liszt: Cantique d’amour, Schumann: Fanasie C-Dur op. 17 & Arabeske C-Dur op. 18
Mi., 15. April 2026 12:30 Uhr
Musik in Kirchen
Mi., 15. April 2026 14:00 Uhr
Konzert
Amelio Trio
Ives: This Scherzo is a Joke aus Klaviertrio, Beethoven: Allegretto B-Dur WoO 39, Bertelsmeier: Vertrautes Angezogensein, Schumann: Klaviertrio g-Moll op. 110






