Er gilt als einer der ganz großen Talente am Dirigentenpult, als pianistischer Alleskönner, der sich sowohl an der Orgel als auch an anderen Tasten wohl fühlt: Maxim Emelyanychev beeindruckte schon in jungen Jahren die Musikwelt. Bereits als Zwölfjähriger dirigierte er in seiner Heimatstadt Nischni Nowgorod ein Sinfoniekonzert. Nun zeigt er mit vielen Orchestern in Europa seine Lesart von Klassikern. Mit der Dresdner Philharmonie widmet sich der 36-Jährige Beethovens siebter Sinfonie, die als „Freudentaumel“ nach dem Sieg über Napoleon im Jahr ihrer Uraufführung 1813 und als „Apotheose des Tanzes“ wahrgenommen wurde und wird. Richard Wagner sah in ihr gar die „Verherrlichung des Tanzes“ im Allgemeinen. Zu den durchaus auch melancholischen Tönen der Sinfonie passt Antonín Dvořák einziges Klavierkonzert g-Moll, interpretiert vom tschechischen Pianisten Lukáš Vondráček, der seinerseits aus einer Musikerfamilie stammt – und genau wie Emelyanychev mit zwölf schon auf der Bühne stand.
Maxim Emelyanychev bei der Dresdner Philharmonie
Freudentaumel mit Tanz
Maxim Emelyanychev und die Dresdner Philharmonie gestalten einen deutsch-tschechischen Abend, als Solist ist Pianist Lukáš Vondráček dabei.
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Gegründet im Jahr 1870, blickt die Dresdner Philharmonie auf eine über 150-jährige Geschichte zurück. Heute ist sie das zentrale Konzertorchester der Landeshauptstadt Dresden, zählt zu den führenden Orchestern Deutschlands und genießt internationales Ansehen. Bedeutende Dirigenten wie Marek Janowski haben das Profil des…
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Termine
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Fr., 20. März 2026 19:30 Uhr
Kulturpalast Dresden, DresdenKonzert
Berlioz: Symphonie fantastique
Dresdner Philharmonie, Anja Bihlmaier (Leitung), Malte Arkona (Moderation)
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Konzert
Bertrand Chamayou, Dresdner Philharmonie, Anja Bihlmaier
Farrenc: Ouvertüre Nr. 2 Es-Dur, Saint-Saëns: Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll, Berlioz: Symphonie fantastique
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Sa., 28. März 2026 19:00 Uhr
Kulturpalast Dresden, DresdenKonzert
Heidi Stober, Karis Tucker, Markus Eiche, Thomas Ospital, MDR-Rundfunkchor, Dresdner Philharmonie, Donald Runnicles
Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune & La Damoiselle élue, Duruflé: Requiem
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So., 29. März 2026 11:00 Uhr
Kulturpalast Dresden, DresdenKinder & Jugend
Dresdner Philharmonie, Donald Runnicles, Malte Arkona
Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune & Syrinx, Fauré: Pavane, Sicilienne & Berceuse
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Do., 02. April 2026 18:30 Uhr
Kreuzkirche Dresden, DresdenMusik in Kirchen
J. S. Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Benedikt Kristjánsson (Evangelist), Roderick Williams (Jesus), Marie-Sophie Pollak (Sopran), Helen Charlston (Alt), Richard Resch (Tenor), Jonas Müller (Bass), Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Martin Lehmann (Leitung)
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Fr., 03. April 2026 16:00 Uhr
Kreuzkirche Dresden, DresdenMusik in Kirchen
J. S. Bach: Matthäus-Passion BWV 244
Benedikt Kristjánsson (Evangelist), Roderick Williams (Jesus), Marie-Sophie Pollak (Sopran), Helen Charlston (Alt), Richard Resch (Tenor), Jonas Müller (Bass), Dresdner Kreuzchor, Dresdner Philharmonie, Martin Lehmann (Leitung)
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Konzert
Dresdner Philharmonie, François Leleux
Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 D-Dur, Mozart: Oboenkonzert C-Dur, Beethoven: Sinfonie Nr. 6 F-Dur
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Sa., 11. April 2026 19:30 Uhr
Kulturpalast Dresden, DresdenKonzert
Boris Giltburg, Dresdner Philharmonie, Vasily Petrenko
Adams: The Chairman Dances aus „Nixon in China“, Gershwin: Klavierkonzert F-Dur
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Uraufführung von Jan Müller-Wielands „Der Reisende“
Beklemmende Aktualität
Im Rahmen des Gedenkjahres „80 Jahre Ende Zweiter Weltkrieg“ bringt die Dresdner Philharmonie mit Schauspieler Ulrich Noethen Jan Müller-Wielands „Der Reisende“ zur Uraufführung.
Rezensionen
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Rezension Marek Janowski – Dvořák: Stabat Mater
Kraft des Schönen
Subtil und voll spiritueller Harmonie meistern die Dresdner Philharmonie und der MDR-Rundfunkchor unter Marek Janowski Dvořáks „Stabat Mater“.
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Rezension Riccardo Frizza – Bellini: I puritani
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Elsa Dreisig hört und kommentiert Aufnahmen von Kollegen, ohne dass sie weiß, wer singt.





