Sich der Toten erinnern – dazu muss man nach dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine und den Kämpfen in Nahost leider nicht weit in die Vergangenheit zurückschauen. So möchte Sven Helbigs neues Werk „Requiem A“, komponiert als Auftrag für den Dresdner Kreuzchor, vielfältige Assoziationsräume eröffnen und einen Bogen spannen von der Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945 über den Tag der Befreiung am 8. Mai, mit dem sich 2025 das Ende des Zweiten Weltkriegs zu 80. Mal jährt, bis hin zu heutigen Kriegshandlungen, die uns mit großer Sorge erfüllen. Klar ist: Erinnern alleine reicht nicht, um die Dämonen der Vergangenheit in Schach zu halten. Man muss auch verstehen, woher sie kamen, wovon sie sich ernährten und welche Winkelzüge sie zur Anwendung brachten, um ihnen in Gegenwart und Zukunft den Garaus zu machen. Wie in jedem Jahr erklingt zum Gedenkkonzert des Kreuzchors auch die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so Wüst“, die Kreuzkantor Der Kreuzchor gedenkt der Toten von gestern und heute unter den Eindrücken der Zerstörung Dresdens nach Texten aus den „Klageliedern Jeremias“ komponierte.
Sven Helbig bringt sein Requiem zur Uraufführung
A wie Anfang und Aussöhnung
Der Dresdner Kreuzchor gedenkt der Toten von gestern und heute.
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Termine
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Musiktheater
Verdi: Aida
Marina Rebeka (Aida), Dominic Barberi (Der König), Marina Prudenskaya (Amneris), Yusif Eyvazov (Radamès), René Pape (Ramphis), John Fiore (Leitung), Calixto Bieito (Regie)
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Konzert
Kammerkonzert
René Pape (Bass), Yuki Manuela Janke (Violine), Knut Zimmermann (Violine), Felix Schwartz (Viola), Sophia Reuter (Viola), Claire Sojung Henkel (Violoncello), Elias Corinth (Klavier)
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Sa., 23. Mai 2026 17:00 Uhr
Kreuzkirche Dresden, DresdenMusik in Kirchen
Vesper
Holger Gehring (Orgel), Dresdner Kreuzchor, Philharmonisches Kammerorchester, Martin Lehmann (Leitung)
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So., 24. Mai 2026 17:00 Uhr
Schloss Pillnitz, DresdenKonzert
Dresdner Kreuzchor, Martin Lehmann
Dresdner Musikfestspiele
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Musiktheater
Verdi: Don Carlo
Fabio Sartori (Don Carlo), René Pape (Philipp II.), Alfredo Daza (Rodrigo), Ewa Płonka (Elisabeth von Valois), Marina Prudenskaya (Prinzessin Eboli), Taras Shtonda (Der Großinquisitor), Friedrich Hamel (Ein Mönch), Maria Kokareva (Tebaldo), Leonardo Sini (Leitung), Philipp Himmelmann (Regie)
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