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Konzert: Bremer Philharmoniker

Very British

Im 10. Philharmonischen Konzert der Bremer Philharmoniker steht dreimal Sir auf den Programm – Bratschist Nils Mönkemeyer ist Botschafter des Abends

vonTabea Albrecht,

Nebulös, verhangen, eindringlich, ein bisschen introvertiert, doch stets romantisch schwelgend, das Herz am rechten Fleck – very British wird es im 10. Philharmonischen Konzert der Bremer Philharmoniker unter Leitung von Rory Macdonalds. Trotz des Brexits lässt man die Briten in Bremens Glocke nicht so einfach von dannen ziehen: Am Montag, den 03. April, steht nun dreimal „Sir“ auf dem Programm.

Sir Michael Tippett, Sir William Walton, Sir Edward Elgar

Dass die englische Musik kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts ihre Wellen bis Europa schlägt, ist 1899 Sir Edward und seinen Enigma-Variationen zu verdanken. Den hohen Seegang inklusive brausender Wellen, die klangvoll an Europas Küste prasseln, führen Michael Tippett und William Walton fort.

Solist des Abends ist Nils Mönkemeyer, der in Waltons Konzert für Viola und Orchester einmal mehr unter Beweis stellt, dass die Bratsche als Soloinstrument nicht im Schatten ihrer Schwester, der Violine, stehen muss.

concerti-Tipp:

10. Philharmonisches Konzert
Montag, 03. April 2017, 20 Uhr
Glocke, Großer Saal

Solist: Nils Mönkemeyer, Viola
Musikalische Leitung: Rory Macdonald

Programm:

Sir Michael Tippett (1905–1998)
Concerto for double string orchestra

Sir William Walton (1902–1983)
Konzert für Viola und Orchester

Sir Edward Elgar (1857–1934)
Enigma Variations op. 36

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