Roland H. Dippel
Artikel
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Hellstrahlend
Mit engelhafter Reife und emotional anrührend verzaubert Sopranistin Simone Kermes in Werken vom Barock bis zur Postmoderne.
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Kohle geht, Kultur bleibt
Gerade im Frühling lohnt sich für kulturell Interessierte eine Reise ins Ruhrgebiet.
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Beispielhafte Karriere
Der Musikwissenschaftler Andreas Jakubczik lässt mit Dokumenten und Bildern die vielen Facetten des „Zaubergeigers“ der Wirtschaftswunderjahre aufscheinen.
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Buntes Passions- und Revolutionsspiel
(Hildesheim, 3.5.2026) Das Theater für Niedersachsen wagt die deutsche Erstaufführung der Oper von Stewart Wallace über den 1979 in San Francisco ermordeten Queer-Aktivisten Harvey Milk. Ein enormer Erfolg.
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Rettungsoper aus dunkler Zeit
Thomas de Hartmans Oper „Esther“ über die Rettung des jüdischen Volkes liegt in Ersteinspielung unter der Leitung von Kirill Karabits vor.
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Packende Fülle und Dramatik
Sébastien Daucé und das Ensemble Correspondances nehmen sich Cavallis Barockoper „La Calisto“ kongenial und höchst stilbewusst an.
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Queeres Liebesdrama
(Braunschweig, 19.4.2026) Regisseur Jan Eßinger deutet die gleichgeschlechtliche Setzung als schicksalhafte Verfallenheit des berühmtesten Liebespaares der Kulturgeschichte. Musikalisch wähnt man sich in den siebten Opernhimmel versetzt.
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Virile Sensibilität
Bariton Samuel Hasselhorn und sein Klavierpartner Ammiel Bushakevitz setzen ihre hochklassige Anthologie an Schubert-Liedern fort.
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Songspiel und queere Didaktik
(Erfurt, 11.4.2026) Die Oper „For a Look or a Touch“ von Jake Heggie erweist sich als lehrreicher Klassiker des neuen Musiktheaters. Darin erlebt ein jugendliches Publikum die Nöte und Bedrängnisse queerer Personen in Greifweite und ohne betuliches Leisetreten.
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Undine geht
(Magdeburg, 10.4.2026) Seit 1989 wirkt Undine Dreißig am Theater Magdeburg, dem sie bis heute treu blieb. Nun verabschiedet sie sich von ihrem Publikum: so professionell wie nötig, so privat wie möglich.
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Starsopran mit Nostalgie-Feuer
In diesem live mitgeschnittenen Puccini-Abend glänzt Sopranistin Sondra Radvanovsky mit dramatischer Intensität und überraschenden Nuancen.
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Weimarer Totalmissbrauch
(Weimar, 21.3.2026) In diesem Korngold-Thriller kommt alles zu plump, weil die Inszenierung den Plot mit störrischer Sensationsgier, ohne Tiefgang und doppelten Boden aufgreift.
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Tod, Heilung, Harmonie
(Leipzig, 14.3.2026) Ein hundertprozentiger Uraufführungserfolg, wie ihn sich viele Theater erträumen: Komponist Bernd Franke bekennt sich zu einem emotionalen Musiktheater in der Nachfolge seines Mentors Hans Werner Henze.
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Sopran-Fluten und Applauspower
In einem Recital an der Metropolitan Opera imponiert Lise Davidsen mit ihren schier unendlichen Ausdrucksmöglichkeiten.
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Sternstunde mit brasilianischer Opernentdeckung
(Dessau, 28.2.2026) Am Anhaltischen Theater Dessau gerät die europäische Erstaufführung der „Alma“ von Cláudio Santoro zum großartigen Wurf: eine Oper mit tonaler Originalität und dramatischen Überwältigungen.
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Opernkrimi in Prachtbesetzung
An der Wiener Staatsoper verleiht Cornelius Meister Hindemiths Künstleroper „Cardillac“ ihren verdienten Glanz.
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Makellose Schönheit
In Franz Liszts französischen Liedern ereigenen sich Seelendramen auf kleinstem Raum – Katharina Konradi und Daniel Heide gestalten sie edel und bezwingend.
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Sentiment und Gewalt
Puccinis „Messa di Gloria“ und weitere Nebenwerke bieten unter der Leitung von Andrea Sanguineti teils spektakuläres Hörvergnügen.
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Suggestive Vehemenz
Das von Giancarlo Guerrero geleitete Nashville Symphony setzt mit zwei lateinamerikanischen Oratorien hinreißende Klangakzente.
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Auf kongenialer Höhe
Bereits vor 30 Jahren leuchtete eine Spitzenbesetzung um Dirigent Georges Prêtre die Gefühlswelten von Faurés „Requiem“ exemplarisch aus.
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Musik aus Form und Gestalt
Die Anhaltische Philharmonie Dessau und ihr GMD Markus L. Frank würdigen Thomas Buchholz und Modest Mussorgski auf Augenhöhe.








